Juventus Turin steigt in Poker um Florenz-Angreifer Federico Chiesa ein

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Mit 21 Jahren gilt Federico Chiesa als eines der begehrtesten Talente der Serie A. Nun hat auch Rekordmeister Juventus Interesse am Offensivspieler.

Hinter Federico Chiesa vom AC Florenz sind bereits mehrere Top-Klubs her. Nun mischt sich nach Informationen von Goal und SPOX auch Juventus Turin in das Rennen um den Offensivspieler der Fiorentina ein.

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Der 21 Jahre alte Italiener hat sich durch starke Leistungen in der Serie A auf den Radar der drei Premier-League-Klubs Manchester United, Liverpool und der FC Chelsea geschossen. Zudem ist auch Real Madrid zuversichtlich, den Angreifer in die spanische LaLiga zu lotsen.

Chiesas Arbeitspapier in Florenz läuft noch bis 2022. In der laufenden Saison bestritt er sein bereits 100. Serie-A-Spiel und erzielte in wettbewerbsübergreifend 31 Pflichtspielen zwölf Treffer.

Chiesa kostet Juve zwischen 60 und 70 Millionen Euro

Im Gegensatz zu den anderen Interessenten ist Juventus gewillt, Chiesa in seinem Heimatland zu halten. Zwar ist die sportliche Rivalität zwischen der Fiorentina und den Bianconeri auf dem Rasen groß, abseits des Platzes pflegen beide Klubs mittlerweile jedoch ein professionelles Verhältnis, was bei einem Transfer möglicherweise helfen könnte.

Federico Chiesa: Ultraviolette Bodenständigkeit

Für den elfmaligen italienischen Nationalspieler müsste die Alte Dame aber tief in die Tasche greifen. Die 40 Millionen Euro, die Juve im Jahr 2017 an Florenz zahlte, um Federico Bernadeschi loszueisen, reichen im Fall Chiesas wohl nicht aus. Das Preisschild, das der 21-Jährige um den Hals hängen hat, ist wohl zwischen 60 und 70 Millionen Euro schwer.

Muriel Chiesa Fiorentina Roma Coppa Italia

Zukunft von Dybala und Costa? Juve will im Chiesa-Poker abwarten

Serienmeister Juventus will jedoch nichts überstürzen und in der Herangehensweise zunächst abwarten, wie sich die Situation weiterer Offensivspieler der Turiner entwickelt. Ein Angebot seitens des Champions-League-Viertelfinalisten gab es folglich bislang noch nicht.

Das liegt auch daran, dass bei Paulo Dybala und Douglas Costa noch nicht gewiss ist, ob sie sich im Sommer 2019 neuen Herausforderungen widmen und Juve verlassen.

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