Cristiano Ronaldo wechselt im Alter von 33 Jahren für 105 Millionen Euro zu Juventus Turin: Schlicht sinnvoll!

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Cristiano Ronaldo bringt neuen Glanz in die Serie A. Sein Wechsel nach Italien ist für ihn eine Herausforderung und für Juve wie ein Sechser im Lotto.


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105 Millionen Euro Ablöse für einen 33-Jährigen - das hat es noch nie gegeben . Es hat aber auch noch nie einen Fußballer wie Cristiano Ronaldo gegeben. Einen unfassbaren Athleten, für den das Alter bisher nur eine Zahl ist, keineswegs ein Impuls, in den Leistungen auch nur einen Tick nachzulassen. Zweifellos war dies auch der Grund dafür, dass Juventus nicht zögerte, für ihn ein lukratives Paket zu schnüren und ihn davon zu überzeugen, seine letzten Jahre in der Elite in Turin und nicht bei Real Madrid zu verbringen.

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Ronaldo hat im fortgeschrittenen Fußballeralter eine seiner besten Spielzeiten hinter sich - und das will schon etwas heißen, wenn man bedenkt, welch großartige Jahre hinter ihm liegen. Er hat erneut mehrere Rekorde gebrochen und erneut die Königsklasse gewonnen.

Ex-Präsident Calderon: Real Madrid kann Cristiano Ronaldo nicht ersetzen

Es gibt überhaupt kein Anzeichen dafür, dass er nachlässt. Dieser Mann ist ein Getriebener, voller Ehrgeiz und dem Willen, es allen Kritikern auch weiterhin zu zeigen.

Cristiano Ronaldo Juventus GFX

Zweifler und Nörgler, welche die horrende Ablöse und das exorbitant hohe Jahresgehalt von 30 Millionen Euro (netto) für einen vermeintlich alternden Spieler kritisieren, wird es natürlich auch geben. Im Normalfall auch zu recht. Allerdings bekommt man für diese Summe auch einen Angreifer, wie es ihn sonst nicht gibt.

Real Madrids Ex-Präsident Ramon Calderon hat es am Wochenende so formuliert, als er seinen ehemaligen Klub dringend vor einem Verkauf des Portugiesen warnte : "Man findet nicht so einfach einen Champion, der entscheidend in das Mannschaftsspiel eingebunden ist und mehr als 50 Tore pro Saison garantiert. Und das seit neun Jahren."

Ein Punkt, der nicht unterschätzt werden darf: Während seiner gesamten Laufbahn machte CR7 nie auch nur im Ansatz einen satten Eindruck. Nun wählt er zudem den Anreiz der neuen Liga. In England und Spanien hat er dominiert, nun stellt er sich einer neuen Herausforderung und wer diesen unnachahmlichen Wettkämpfer kennt, der weiß, dass er nicht weniger von sich selbst akzeptieren wird, als auch in der Serie A der Beste zu sein. Das dürfte ihn zu neuerlichen Höchstleistungen antreiben.

Cristiano Ronaldos Transfer ist für Juventus ein Statement

Für Juventus, und damit nebenbei auch für die ganze Serie A, ist die CR7-Verpflichtung nicht weniger als ein Transfercoup. Ein Terminus, der häufig bemüht wird, aber selten so sehr zutrifft. Wenn die Chance besteht, den wohl besten Spieler der Welt, der gleichzeitig noch ein echtes Marketingmonster ist, zu bekommen, muss man sie beim Schopfe packen. Das haben die Juve-Macher Agnelli, Marotta und Paratici eindrucksvoll getan und diesen Transfer binnen relativ kurzer Zeit abgewickelt.

 

Für Juve ist der Transfer ein Statement . Der Angriff auf die Champions League ist das große Ziel und dafür holt man sich den Spieler, der sie am häufigsten gewonnen hat und der die ewige Torjägerlist anführt. Schlicht sinnvoll!

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