Jürgen Kohler sorgt sich um Abwehr des DFB-Teams: "Nicht mehr gewohnt, Zweikämpfe zu führen"

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Jürgen Kohler hat seine Bedenken bezüglich des Defensivverhaltens der DFB-Abwehr geäußert und kritisiert dabei besonders zwei etatmäßige Stammspieler.

Jürgen Kohler, Weltmeister von 1990, sorgt sich um die Abwehr der deutschen Nationalmannschaft. "Ich habe den Eindruck, dass viele Spieler es gar nicht mehr gewohnt sind, Zweikämpfe zu führen", sagte der 52-Jährige, als Aktiver einst selbst beinharter Abwehrchef, dem Nachrichtenportal t-online.de. Für Bundestrainer Joachim Löw werde es die schwierigste Aufgabe bei der WM in Russland sein, das Defensivverhalten des Teams zu verbessern.

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"Besonders wenn sich im Rücken der Abwehr Räume auftun, hat die Mannschaft große Defizite", sagte der Weltmeister von 1990 und Europameister von 1996.

Kohler sieht Boateng und Hummels kritisch

Bei den beiden etatmäßigen Innenverteidigern Jerome Boateng und Mats Hummels "fehlt mir einfach die Konstanz". Sollte die Innenverteidigung nicht auf höchstem Niveau spielen, werde es "für jedes Team schwierig".

Kohler traut Löw aber zu, die vermeintlichen Probleme in den Griff zu bekommen. "Ich glaube, dass Jogi Löw in den letzten Jahren bewiesen hat, dass er eine Mannschaft auf den Punkt fit machen kann", sagte der Ex-Bundesligaprofi, der 1997 mit Borussia Dortmund die Champions League gewonnen hatte: "Er wird die Abwehr schon noch auf Vordermann bringen."

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