Jürgen Klopp denkt nicht an den FC Bayern: "Habe einen langfristigen Vertrag"

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Jürgen Klopp und der FC Bayern München: Kurz- und mittelfristig ist das nach Angaben des Liverpool-Trainers erstmal kein Thema.

Jürgen Klopp kann sich derzeit nicht vorstellen, den FC Liverpool für den FC Bayern München zu verlassen. Dass es zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Engagement beim deutschen Rekordmeister kommen könnte, will er aber nicht ausschließen.

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"Ich habe einen langfristigen Vertrag in Liverpool", sagte Klopp der Bild, nachdem Franz Beckenbauer zuvor den Wunsch geäußert hatte, Klopp eines Tages als Trainer in München zu erleben. Klopp ergänzte: "Sowohl Bayern als auch Borussia Dortmund haben sehr gute Trainer. Und was in fünf Jahren oder später sein könnte, weiß ich nicht." Der 51-Jährige steht bei Liverpool noch bis 2022 unter Vertrag, der Verein will vorzeitig verlängern.

Jürgen Klopp warnt FC Liverpool: "Kein Anfang von Weltherrschaft"

Bislang erreichte Klopp als Trainer eine durchschnittliche Amtszeit von sechs Jahren: Den 1. FSV Mainz 05 betreute er von 2001 bis 2008, Borussia Dortmund von 2008 bis 2015 und den FC Liverpool seit Oktober 2015.

Jurgen Klopp - Liverpool

Seinen Weg mit den Reds sieht er trotz des Triumphs in der Champions League noch lange nicht als abgeschlossen an. "Das wird jetzt kein Anfang von Fußball-Weltherrschaft gewesen sein. Wir wissen, dass andere Vereine auch nicht auf den Bäumen schlafen", sagte Klopp.

FC Liverpool: Jürgen Klopp erwartet keine Starabgänge

Die Entwicklung der Mannschaft sehe er "noch lange nicht am Ende" und sprach von einer "tollen Basis". Abschiede von Stars wie Mohamed Salah, Sadio Mane oder Virgil van Dijk erwartet er nicht: "Ich glaube schon, dass die Spieler wissen, bei was für einem außergewöhnlichen Klub sie spielen, und deshalb mache ich mir da auch keine Sorgen."

Was sich auf der Zugängeseite tun wird, ist noch unklar: "Wir sind immer noch ein Klub, der erst einmal seine Rechnungen bezahlt. Und ich habe jetzt auch nicht das Gefühl, dass wir im dreistelligen Millionen-Bereich investieren müssen."

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