News Spiele
Premier League

Jose Mourinho "zu jung" für Ruhestand: Werde weiterhin im Spitzenfußball arbeiten

21:33 MEZ 17.01.19
Jose Mourinho Champions League 2018-19 Manchester United
Jose Mourinho denkt nicht an einen Rücktritt aus dem Trainergeschäft und will auch zukünftig einen europäischen Spitzenklub trainineren.

Jose Mourinho, ehemaliger Teammanager von Manchester United, hat sich zu seinen Zukunftsplänen geäußert und klargestellt, dass er sich auch künftig als Trainer an der Seitenlinie sehe - und das bei einem europäischen Spitzenverein.

Erlebe die Premier League live und auf Abruf auf DAZN. Jetzt Gratismonat sichern!

"Ich bin zu jung, um einen Rücktritt in Betracht zu ziehen", sagte Mourinho gegenüber dem katarischen TV-Sender beIN Sports, für den er nach seiner Entlassung bei den Red Devils arbeitet und dabei 67.000 Euro pro Einsatz verdienen soll.

Jose Mourinho: "Ich gehöre in den Spitzenfußball"

"Ich will Trainer sein. Ich gehöre in den Spitzenfußball und das ist es, wo ich weiterhin sein werde", erklärte Mourinho und ergänzte: "Auch wenn ich schon eine lange Zeit im Fußballgeschäft bin, werde ich in ein paar Wochen erst 56 Jahre alt. Das ist viel zu jung."

Zuletzt hatte es vermehrt Gerüchte um eine Rückkehr Mourinhos zu Real Madrid gegeben, wo Trainer Santiago Solari nach einem schwachen Start ins Jahr 2019 angezählt ist. Bereits von 2010 bis 2013 stand "Mou" an der Seitenlinie der Königlichen und wurde dort spanischer Meister und Pokalsieger.

Nachdem der Vertrag zwischen Mourinho und United im Zuge einer Abfindungszahlung aufgelöst wurde, steht einem neuerlichen Engagement des 55-Jährigen bei einem Schwergewicht  nichts mehr im Wege. Neben einer Rückkehr zu Real wurde der Portugiese außerdem mit Benfica Lissabon in Verbindung gebracht.

Solskjaer mit Seitenhieb auf Mourinho: "Dumme Quer- und Rückpässe"

Mourinho sei bezüglich seiner Zukunft als Trainer allerdings nicht in Eile, wie eine Quelle aus dem Umfeld des Star-Trainers der Daily Mail sagte. Im Gespräch mit Goal und SPOX verriet Mourinho-Biograph Manuel Pereira aber, dass der Portugiese bei einem Anruf des FC Bayern "garantiert zusagen" würde. 

The Special One war nach einer Niederlage in Liverpool am 18. Dezember entlassen worden. Seitdem gewann Manchester unter Nachfolger Ole Gunnar Solskjaer alle sechs Pflichtspiele. Dieser hatte Mourinho sogar zuletzt für dessen Spielphilosophie scharf kritisiert.

"Angriffsfußball, nach vorne spielen - das ist es, wofür Manchester United steht. Nicht für dumme Quer- und Rückpässe", sagte Solskjaer mit Hinblick auf die Taktik seines Vorgängers.

Aufgrund einer Klausel in seinem Auflösungsvertrag ist es Mourinho jedoch untersagt, über seine Entlassung zu sprechen, weshalb er nach seinem Abgang lediglich erklärt hatte, dass Vereine Manager stärker dabei unterstützen müssten, "mit modernen Spielern zurechtzukommen".