Jens Lehmann dementiert Bericht: "Ich habe niemals Steuern hinterzogen"

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Am Mittwoch erschien ein pikanter Bericht, der Jens Lehmann als Steuersünder beschreibt. Nun meldet sich der Ex-Keeper zu Wort.

Jens Lehmann hat Vorwürfe der Steuerhinterziehung dementiert. "Die gestern vom Handelsblatt veröffentlichten Behauptungen über angebliche (Steuer-)Delikte sind in wesentlichen Teilen unwahr und rechtswidrig. Insbesondere verschweigt das Handelsblatt trotz Kenntnis die tatsächlichen Gründe für die Einstellung des Verfahrens", schrieb der frühere Nationaltorhüter bei Twitter. 

"Ich habe niemals Steuern hinterzogen und werde daher mit juristischen Mitteln gegen die vom Handelsblatt aufgestellten Unwahrheiten vorgehen", so Lehmann weiter. 

Handelsblatt: Lehmann probierte mit "erhöhter krimineller Energie" Tricks aus

Das Handelsblatt hatte Lehmann in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht als Steuersünder bezeichnet. Demnach liege der Tageszeitung seine Akte aus dem Finanzamt München, Abteilung I, Steuerfahndung vor. Auf 117 Seiten sei dort laut Handelsblatt beschrieben, wie Lehmann mit "erhöhter krimineller Energie" mehrere Tricks ausprobiert habe, um den Staat zu hintergehen. 

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Lehmann soll unter anderem doppeltes Kindergeld kassiert und zwei Gesellschaften auf der Kanalinsel Jersey gegründet und somit eine Steueroase geschaffen haben. Zudem soll er sein Haus in Dortmund an den Mann seiner Schwiegermutter scheinvermietet haben, um in Deutschland kaum Steuern zahlen zu müssen.

Eine Anklage habe Lehmann durch das Nachzahlen von Steuern sowie eine Geldauflage abwenden können.

 

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