Udine-Profi Jakub Jankto kritisiert Klub: "Wie ein Sklave gefühlt"

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Udine rutschte gegen Saisonende in den Abstiegskampf - und offenbar ergriff der Klub daher drastische Maßnahmen, wie Jakub Jankto nun beklagt.

Jakub Jankto, Mittelfeldspieler von Udinese Calcio, hat über drastische Maßnahmen des Serie-A-Klubs nach dem Abrutschen in den Abstiegskampf in der abgelaufenen Saison ausgepackt. Er habe sich "wie ein Sklave" gefühlt.

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"Nach den schlechten Ergebnissen entschied der Klub, uns Spieler zu bestrafen und brachte uns für drei Wochen in ein Hotel ... es war unglaublich", sagte Jankto im Interview mit einem tschechischen TV-Sender. "Wir wurden dort eingesperrt. Ich habe mich wie ein Sklave gefühlt, durfte nicht einmal meine Frau und meine Kinder sehen."

Udine hält sich bedeckt

Zudem sei das Hotel, in dem die Spieler untergebracht waren, heruntergekommen gewesen. "Sie brachten uns ins schlechteste Hotel in Udine, die Toiletten waren verdreckt. Es war eine Bestrafung, die uns stärker machen sollte - aber letztlich machte es uns nur wütend."

Udine kämpfte bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg, machte dann aber mit einem 1:0-Heimsieg gegen Bologna doch den Klassenerhalt fix. Offiziell hat sich der Verein noch nicht zu Janktos Unterstellungen geäußert, laut Corriere dello Sport wird der Tscheche mit einer hohen Geldstrafe belegt und soll Udine im Sommer verlassen.

Eigentlich hat der 22-jährige tschechische Nationalspieler noch Vertrag bis 2021. In der vergangenen Spielzeit kam er auf 36 Serie-A-Einsätze, erzielte dabei vier Tore.

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