Italien-Coach Roberto Mancini verteidigt Mario Balotelli: "Der Spieler mit den meisten Länderspielen bekommt die Binde"

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Sollte Mario Balotelli gegen Frankreich spielen können, darf er wieder als Kapitän auflaufen. Sein Trainer Mancini verteidigte ihn gegen Rassismus.

Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini hat Stürmer Mario Balotelli auch im Testspiel gegen Frankreich die Kapitänsbinde in Aussicht gestellt, nachdem es zuletzt einige rassistische Banner gegen den 27-Jährigen gegeben hatte.

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"Der Spieler mit den meisten Länderspielen bekommt die Binde", erklärte Mancini auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. "Wenn Balotelli in der Startelf steht und der Spieler mit den meisten Länderspielen ist, wird er auch Kapitän sein."

Gegen Saudi-Arabien: Banner gegen Mario Balotelli

Der Offensivmann von OGC Nizza hatte die Squadra Azzura bereits vergangenen Montag beim 2:1 gegen Saudi-Arabien als Kapitän auf das Feld geführt, wobei das einige Anhänger mit einem "Mein Kapitän muss italienisches Blut haben"-Banner quittierten.

Eine Situation, die auch Mancini zutiefst verurteilt und "die nicht hätte passieren dürfen. Das war ein extrem hässlicher Vorfall." Balotelli hatte zuvor bereits auf Instagram darauf reagiert.

Balotelli gegen Frankreich fraglich

Allerdings ist es ohnehin noch nicht gesichert, ob Balotelli gegen die Franzosen auflaufen kann, wie Mancini bestätigte. "Er ist fraglich gegen Frankreich. Wir werden das noch vor dem Spiel am Freitag entscheiden", erklärte der Fußballlehrer.

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