Hamburger SV verliert nach Abstieg massiv an VIP-Einnahmen

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Der HSV muss sich nach dem Abstieg nicht nur sportlich neu aufstellen. Viele VIP-Fans haben ihre Abos gekündigt und drohen, dem Klub davonzulaufen.

Der Hamburger SV hat einen enormen Rückgang an VIP-Fans verzeichnet. Die Verantwortlichen sind nun darum bemüht, gemeinsam mit Partner Lagardere Sports, die Anhänger von einem weiteren Abonnement zu überzeugen.

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Einem Bericht der Bild zufolge haben rund 40 Prozent der VIP-Fans ihre Plätze zum 31. März gekündigt. Die Kündigungen bedeuten für den HSV einen enormen Verlust im Vergleich zum Vorjahr. Für die Saison 17/18 waren mehr als 14 Millionen Euro über diesen Weg eingenommen worden.

Der HSV bietet die Plätze in der zweiten Liga bereits um 20 Prozent reduziert an. Um noch größere Einbrüche in den Einnahmen zu verhindern, wird nun Direktmarketing betrieben, um die Fans von einem Verbleib oder einer Verlängerung zu überzeugen.

HSV muss zweite Liga schmackhaft machen

Demnach zeigten die Maßnahmen bereits erste Erfolge. Dennoch hat es der HSV nicht leicht dabei, seinen Fans die Gegner der zweiten Liga schmackhaft zu machen. Schon in der vergangenen Saison war das Volksparkstadion mit 88,9 Prozent eines der am wenigsten ausgelasteten Stadien der Liga gewesen.

Sportvorstand Ralf Becker hatte bei seiner Vorstellung schon die besondere Lage des HSV in Liga zwei thematisiert: "Egal wo wir hinkommen, werden wir immer die Top-Mannschaft sein. Es wird immer einen Pokalspielcharakter geben."

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