Hajduk Split: Fans attackieren eigener Spiele, Marko Futacs verletzt

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Luka Stanzl/Pixsell
Nach der Schlappe gegen Dinamo nahmen sich Teile des Hajduk-Anhangs die eigenen Spieler vor und gingen dabei deutlich zu weit.
Eine Gruppe von Ultras des kroatischen Erstligisten Hajduk Split hat mehrere Spieler ihres Vereins attackiert und dabei Stürmer Marko Futacs im Gesicht verletzt. Das teilte der Verein am Montag mit. Wie die kroatische Tageszeitung Slobodna Dalmacija berichtet, wurde dem ehemaligen Zweitligaspieler des FC Ingolstadt und des englischen Erstligisten Leicester City bei der Auseinandersetzung vor dem Gebäude von Hajduks Ultra-Gruppe Torcida ins Gesicht getreten, sodass Futacs' Brille brach.

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Der Vorfall ereignete sich einen Tag nach der 1:2-Heimniederlage gegen den Erzrivalen Dinamo Zagreb, die einen herben Rückschlag im Meisterschaftskampf bedeutete. Hajduk ist fünf Spiele vor Saisonende mit acht Punkten Rückstand auf Zagreb Tabellenzweiter.

Beleidigungen gegen Said Ahmed Said

Die Anhänger beleidigten zunächst den in Ghana geborenen italienischen Stürmer Said Ahmed Said für seine schlechte Leistung. Futacs wurde verletzt, als er und seine Teamkollegen eingriffen.

Der Verein verurteilte die Gewalt und forderte die Polizei auf, die Verantwortlichen zu ermitteln. Ein Sprecher der Ultragruppe äußerte sein Bedauern über den Vorfall.

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