Mario Gomez glaubt nach wie vor an seine WM-Teilnahme

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Gomez sieht den Kadernominierungen für die WM in Russland gelassen entgegen. Er hofft darauf, dass Löw um seine Qualitäten weiß und auf ihn setzt.

Mario Gomez glaubt trotz seiner bislang eher durchwachsenen Saisonbilanz fest an seine Teilnahme bei der WM-Endrunde 2018 in Russland (14. Juni bis 15. Juli). "Ich habe ein gutes Gefühl und glaube, dass ich da nochmal ein Highlight erleben werde", sagte der Stürmer des Bundesligisten VfB Stuttgart im Interview mit Sky Sport.

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Der 32-Jährige hofft, dass Bundestrainer Joachim Löw wie schon bei der EURO 2016 in Frankreich auf seine Qualitäten setzt. "Ich fühle mich nicht zu alt. Im Gegenteil, ich habe diese Erfahrung, diese Ruhe auch, wie ich sie noch nie hatte. Das hat auch in Frankreich schon sehr gut funktioniert, in dem ich auch von der Bank gestartet bin in dieses Turnier und dann gekommen bin, wenn der Trainer mich gebraucht hat. Und das hatte ich früher nicht, diese Gelassenheit. Die habe ich jetzt. Dementsprechend glaube ich schon, dass ich dem Team einiges geben kann."

Für den Klassenerhalt und die WM: Gomez muss liefern

Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig, der im Winter vom VfL Wolfsburg zurück zum VfB gewechselt war, weiß aber auch, "dass dafür eine gute Bundesligarückrunde nötig ist". In dieser Spielzeit hat Gomez bislang lediglich zweimal getroffen und drei Treffer vorbereitet.

Für Gomez ist das aber kein großes Problem, obwohl sich auch die VfB-Fans viele Treffer von dem Rückkehrer erhoffen: "Klar, ich bin Stürmer, und hier werden Tore von mir erwartet, aber ich sehe mich nicht mehr als der Torjäger, der Tore am Fließband produziert und sonst nicht teilnimmt. Ich sehe meine Rolle schon etwas komplexer jetzt hier, deswegen hat der Verein mich auch geholt."

Im Kampf um den Klassenerhalt rät er aus eigener Erfahrung, nur auf die eigene Mannschaft zu schauen: "Ich halte nichts davon, jetzt zu gucken, was die anderen machen. Bevor wir auf die anderen gucken, müssen wir sowieso nochmal 15 Punkte sammeln und wenn wir die nicht haben, können wir so oft auf die anderen gucken, wie wir wollen, dann werden wir unterm Strich stehen."

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