Gerard Houllier: FC Liverpool lehnte Cristiano Ronaldo ab

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AFP
Irre Geschichte! Liverpool überlegte 2003, Cristiano Ronaldo zu verpflichten. Zu einem Wechsel kam es aber nie. Warum, enthüllt nun Houllier.

Der FC Liverpool plante 2003, Cristiano Ronaldo von Sporting zu verpflichten, wie Gerard Houllier nun verriet. Letztlich entschieden sich die Reds aber dagegen, weil er zu viel Geld gekostet hätte.

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"Ich habe ihn beim U21-Turnier in Toulon gesehen – dann wollten wir ihn haben", so der Franzose, der Liverpool von 1998 bis 2004 trainierte, im Liverpool Echo. "Wir hatten bestimmte Lohnstufen und wollten ihm nicht das Gehalt zahlen, das er verlangte", lautete letztlich der Grund, warum man sich gegen ihn entschied. 

"Ich habe daran festgehalten, dass wir unsere Gehaltsstruktur nicht ändern. Ich habe gedacht, alles andere würde für Missstimmung in der Kabine führen", so der 70-Jährige weiter. "Es wäre sicher zu einem Tumult gekommen, wenn die anderen Spieler gewusst hätten, dass wir auch nur in Betracht zogen, so viel Geld für ein 18 Jahre altes Kind zu zahlen", bestätigt Houlliers damaliger Assistent Phil Thomson.

Zwei Flops statt Ronaldo

Man verpflichtete kurz zuvor zudem zwei andere damalige Megatalente, wie Thompson erzählt. Aus heutiger Sicht besonders bitter, dass beide scheiterten. "Wir hatten außerdem gerade Florent Sinama-Pongolle und Anthony Le Tallec unter Vertrag genommen – beide für weitaus weniger Geld, als Ronaldo verlangte.“ Le Tallec spielt heute in Rumänien, Sinama-Pongolle in Thailand.

"Zehn Tage später dann kam die Nachricht, dass United Ronaldo für 19 Millionen Euro aus Lissabon geholt hatte. Gerard und ich sind beinahe an unserem Essen erstickt!", so der frühere Co-Trainer weiter. 

Ronaldo wurde bei den Red Devils zu einem der besten Spieler der Welt und wechselte 2009 für kolportierte 94 Millionen Euro zu Real Madrid. Houllier ist indes heute pensioniert. Sein größter Erfolg war der Gewinn des UEFA-Pokals 2001. 

 

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