Stunden im Privatjet, Top-Gehalt bei Ballon-d'Or-Triumph - Football Leaks enthüllt Forderungen von Kylian Mbappe an PSG

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Der 19-Jährige soll vor seinem Blockbustertransfer von Monaco an die Seine ziemlich heftige Forderungen an PSG gehabt haben.

Weltmeister Kylian Mbappe soll im Sommer 2017 im Zuge seines Transfers von AS Monaco zu Paris Saint-Germain einige ungewöhnliche Forderungen an PSG gestellt haben. Dies berichtet der Spiegel mit Verweis auf Dokumente der Enthüllungsplattform Football Leaks.

Mbappe war nach einer überragenden Saison bei den Monegassen zu PSG gewechselt, der französische Top-Klub stach im Werben um den Teenager Spaniens Rekordmeister Real Madrid aus. So erfüllte gemäß der Dokumente Paris Mbappes Gehaltsforderung von 50 Millionen Euro für seinen Fünfjahresvertrag. Zudem bekam der Stürmer einen Bonus für seine Unterschrift in Höhe von fünf Millionen Euro.

PSG: Kylian Mbappe forderte 50 Stunden pro Jahr in einem Privatjet

Es gab aber auch Wünsche, die der Klub ablehnte: So wollte Mbappe im Falle eines Gewinns des Ballon d'Or automatisch der Spitzenverdiener im PSG-Kader werden. Auch sollte der Klub ihm pro Jahr für 50 Stunden einen Privatjet zur Verfügung stellen. Diese beiden Forderungen schafften es schließlich aber nicht in den bis 2023 datierten Kontrakt.

Mbappe erhält allerdings jeden Monat einen Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro, um seine persönlichen Mitarbeiter, genannt werden ein Hausmeister, ein Chauffeur und ein Bodyguard, zu bezahlen.

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Weil PSG gerade erst Neymar für 222 Millionen Euro Ablöse vom FC Barcelona verpflichtet hatte, sorgten sich Mbappe und sein Vater und Berater Wilfried Mbappe um die Einhaltung des Financial Fair Play der UEFA. Deshalb wurde der Angreifer auch zunächst ausgeliehen und dann im Sommer 2018 für 180 Millionen Euro fest verpflichtet. Trotzdem wollte sich der Neuzugang eine Ausgleichszahlung für den Fall sichern, dass Paris von der Teilnahme an der Champions League ausgeschlossen würde.

Transfer von Kylian Mbappe zu PSG: Auch Jorge Mendes verdiente mit

Die enge Verbindung zwischen Kylian Mbappe und seinem Vater ist auch darin dokumentiert, dass Wilfried den Trainingseinheiten seines Filius beiwohnen und außerdem die Möglichkeit haben wollte, gemeinsam auf dem Gelände noch Einheiten einzulegen.

Eine weitere Enthüllung von Football Leaks in diesem Zuge: Obwohl er nicht direkt in den Transfer Mbappes involviert war, soll Starberater Jorge Mendes an dem Deal 7,25 Millionen Euro verdient haben. Wofür, ist offen. Laut den Dokumenten liege aber nahe, dass er das Interesse Real Madrids an Mbappe forciert und damit am Ende den Preis in die Höhe getrieben habe.

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