Sevilla versieht Steven N'Zonzi mit 40-Millionen-Euro-Preisschild

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Sevilla zeigt sich bei Steven N'Zonzi nicht kompromissbereit und besteht auf die festgeschriebene Ausstiegsklausel in Höhe von 40 Millionen Euro.

Der Direktor des FC Sevilla, Joaquin Caparros, hat dem von Arsenal und dem FC Barcelona umworbenen Steven N'Zonzi ein Preisschild umgehangen. Wie der 62-Jährige betonte, kann der Mittelfeldspieler den Verein nur für die im Vertrag festgeschriebene Summe von 40 Millionen Euro verlassen.

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Ein konkretes Angebot für den 29-Jährigen sei bisher nicht eingegangen, wie Caparros versicherte. Interessierte Vereine müssen sich jedoch auf harte Verhandlungen einstellen: "Steven hat zwei weitere Jahre in seinem Vertrag stehen", sagte er und fügte hinzu: "Wir haben uns während der WM geschrieben und ich habe ihm selbstverständlich auch zu seinem Erfolg mit Frankreich gratuliert."

Sevillas Konsequenz bereits von Lenglet-Transfer bekannt

Dass Sevilla auf die festgeschriebenen Ausstiegsklauseln besteht, hatte der Verein bereits bei dem Transfer von Clement Lenglet zum FC Barcelona bewiesen. Dieser wechselte in der vergangenen Woche für 36 Millionen Euro nach Katalonien: "Wir haben keine Angebote für ihn erhalten und ich werde jedem Verein, der interessiert sein könnte, wie bei Lenglet sagen, dass N'Zonzi eine Ausstiegsklausel besitzt und dass diese bei 40 Millionen Euro liegt", zeigte sich Caparros wenig gesprächsbereit.

Im WM-Finale gegen Kroatien am Sonntag (4:2) hatte N'Zonzi in den letzten 35 Minuten für Frankreich auf dem Platz gestanden. Er war 2015 nach Sevilla gewechselt und absolvierte seitdem 90 Spiele für den Verein.

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