Schalke-Manager Christian Heidel rechtfertigt sich für Naldo-Transfer: "Habe ihm gesagt, dass wir auf die Fresse bekommen"

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Heidel hat erneut darauf hingewiesen, dass Schalke Naldo nicht verkaufen wollte. Die Freigabe für seinen Transfer habe er nur widerwillig erhalten.

Schalke-Manager Christian Heidel hat nach dem Abgang von Naldo zur AS Monaco erneut betont, dass der Verein keine Bestrebungen hatte, den 36-Jährigen zu verkaufen.

Der Innenverteidiger sei in der Woche vor Weihnachten an den Verein herangetreten und soll Heidel mit seinem Wechselwunsch völlig überrascht haben. "Mein erster Impuls war 'Nein, auf keinen Fall!'. Denn wir hatten nullkommanull die Ambition, ihn abzugeben", erklärte der 55-Jährige in einem offiziellen Statement des Vereins am Sonntag.

Heidel über umstrittenen Naldo-Verkauf: "Das haben wir letztlich für ihn gemacht"

"Ich habe zu Naldo gesagt, dass wir als Verein, wenn wir ihn ziehen lassen, ordentlich auf die Fresse bekommen werden. Trotzdem haben wir uns schweren Herzens dafür entschieden, dem Wunsch des Spielers zu entsprechen. Das haben wir letztlich für Naldo gemacht", rechtfertigte er den umstrittenen Verkauf des Brasilianers.

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Er fügte hinzu: "Wir wussten, dass es extern schwierig wird. Aber uns war auch bewusst, dass es intern schwieriger werden würde, wenn wir es nicht machen. Monacos Trainer Thierry Henry wird ihm gesagt haben: 'Du spielst hier immer'. Vor dieser Problematik standen wir“, erklärte Heidel die Gründe, warum ihn der Verein schließlich ziehen ließ.

Benatia zu Schalke? Heidel lässt Namen unkommentiert

Nach der Abreise ins Trainingslager am Freitag hatte Trainer Domenico Tedesco indes betont, dass sich der Verein nun nach Verstärkung für die Innenverteidigung umsehen müsse. Als Ersatz für Naldo brachte die Gazzetta dello Sport den ehemaligen Bayern-Verteidiger Medhi Benatia ins Gespräch.

Zu geplanten Transfers wollte sich Heidel am Samstag jedoch nicht äußern: "Ich werde nicht jeden Namen kommentieren oder dementieren", sagte der 55-Jährige und betonte: "Man muss sich von der Idee verabschieden, dass zum Trainingsauftakt schon neue Spieler da sind."

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