FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß stoppte Werbespot gerichtlich

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Uli Hoeneß ist kein Mann der Scherze - zumindest nicht auf seine Kosten. Der Bayern-Präsident ließ eine TV-Werbung gerichtlich stoppen.

Uli Hoeneß hat eine TV-Werbung von Nahrungsmittelhersteller Layenberger gerichtlich stoppen lassen. Der Sponsor von Zweitligist Union Berlin hatte den Präsidenten des FC Bayern München in einen satirischen Spot aufgenommen.

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Layenberger trägt im Logo fünf Sterne, der FC Bayern trotz 25 Meistertiteln nur deren vier auf dem Trikot. Was den Münchnern ein Dorn im Auge ist, machte sich der Union-Sponsor in einer Werbung zunutze. In einem kurzen Spot rief ein gewisser "Herr Hoeneß" bei TV-Anwalt Ingo Lenßen an.

Dieser musste Hoeneß erklären, dass der "fünfte Stern bei Union" bleiben würde. "Nein, keine Chance. Vergiss es. Nein. Das wird nichts mit den fünf Sternen. Die Sterne bleiben auf dem Trikot von Union Berlin", sagt der Anwalt im Werbespot. 

Hoeneß gefiel der Scherz nicht. Er schickte über seinen Anwalt eine Unterlassungsklage aufgrund der "Verletzung der Persönlichkeitsrechte" zum Union-Sponsor. Vor dem Landgericht Hamburg wurde schließlich eine Einigung erzielt. Im Spot ruft nun "Oli" und nicht mehr "Herr Hoeneß" an. 

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