FC Bayern München - "Frechheit": Steffen Baumgart springt Hansi Flick zur Seite

Steffen Baumgart, Trainer vom SC Paderborn, ist seinem Kollegen Hansi Flick zur Seite gesprungen und kann nachvollziehen, dass dieser momentan keine konkreten Aussagen zu seiner Zukunft machen will.

"Ich verstehe Flick da zu 100 Prozent. Wenn er nur gefragt wird, ob er mit seinem Sportvorstand schon Kaffee getrunken hat, sagt er natürlich 'Nächste Frage!'", sagte Baumgart bei  Sport1 . Es sei "eine Frechheit, was er sich da immer anhören muss". Flick lasse sich "nicht provozieren".

Oftmals stünden Dinge im Mittelpunkt, die gar nichts mit Fußball zu tun haben. "Was soll er antworten zu Themen, die er selbst noch gar nicht weiß. Da muss man sich nicht wundern, wenn wir den Fußball immer mehr in eine komische Richtung bringen und es darum geht, ob jemand ein grünes oder rotes Auto fährt. Es geht oft nur noch um Skandale und wer mit wem nicht kann."

Baumgart: FC Bayern "nach wie vor das Aushängeschild"

Flick mache "einen tollen Job und habe in erster Linie die Aufgabe, "den FC Bayern auf Erfolgskurs halten". Der FCB sei "nach wie vor das Aushängeschild in der Champions League" und könne "in Europa den großen Mannschaften Paroli bieten. Deshalb hat Baumgart kein Verständnis für die aufgekommenen Diskussionen: "Warum dort jeder Satz hochgepusht wird, weiß ich nicht. Ich glaube nicht, dass es nur an Flick und Salihamidzic liegt. Die beiden könnten das auch alleine untereinander klären."

Baumgart wird den SC Paderborn nach vier Jahren zum Saisonende verlassen und strebt eine neue Herausforderung an. Mit den Ostwestfalen war er von der 3. Liga bis in die Bundesliga aufgestiegen. "Ich habe mich einfach für einen neuen Weg entschieden. Ich bin mit allem zufrieden und hätte auch ohne Bauchschmerzen wieder verlängern können, aber ich glaube, dass der Fußball mir noch viel geben kann", erklärte er. Gerüchte, wonach es Gespräche mit dem FC Schalke 04 gegeben habe oder er ein Kandidat auf das Traineramt beim 1. FC Köln ist, dementierte er.