Bayern-Präsident Uli Hoeneß über Rodri von Atletico Madrid: "Kenne den Spieler gar nicht"

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Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat sich zu Rodri geäußert und dabei zugegeben, den Spieler von Atletico Madrid gar nicht zu kennen.

Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, hat betont, nicht in einen möglichen Transfer von Atletico Madrids Mittelfeldspieler Rodri eingebunden zu sein. Der deutsche Rekordmeister wird seit Wochen mit dem spielstarken Abräumer in Verbindung gebracht und soll sogar bereits ein Angebot für den 22-Jährigen abgegeben haben.

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"Ich kenne den Spieler gar nicht", sagte Hoeneß im Gespräch mit der Sport Bild. Seine Aussage muss jedoch nicht gegen einen Transfer sprechen: Ähnlich hatte sich der Bayern-Präsident bereits über Neuzugang Lucas Hernandez geäußert. Damals hatten sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Chefscout Marco Neppe für einen Kauf ausgesprochen.

Salihamidzic zu Gesprächen in Madrid - offenbar wegen Atleticos Rodri

Schon seit Wochen kursiert in Spanien das Gerücht, dass Rodri ein Kandidat beim FC Bayern sein soll. Der 22-Jährige ist noch bis 2023 an Atletico gebunden, besitzt in seinem Vertrag aber eine festgeschrieben Ablösesumme in Höhe von 70 Millionen Euro.

Salihamidzic hatte zuletzt angegeben, zu Gesprächen in die spanische Hauptstadt gereist zu sein. Dass es sich dabei um ein Treffen mit dem ehemaligen Trainer von Real Madrid, Julen Lopetegui, gehandelt habe, dementierte der 42-Jährige jedoch. Stattdessen soll nach Informationen der Sport Bild beim FCB gemunkelt werden, dass Rodri der Grund für den Madrid-Aufenthalt war.

In der abgelaufenen Saison kam Rodri auf 47 Einsätze für Atletico Madrid. Neben dem FC Bayern sollen auch die beiden Manchester-Vereine sowie Paris Saint-Germain Interesse an dem 22-Jährigen bekundet haben.

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