FC Bayern München beginnt wohl Vertragsgespräche mit Arjen Robben, Franck Ribery, Sven Ulreich, Rafinha

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Bayern hat offenbar erste Gespräche mit vier Stars in die Wege geleitet. Grundsätzlich sollen alle bleiben, allerdings unter bestimmten Konditionen.

Der FC Bayern München hat wohl die Gespräche mit Arjen Robben, Franck Ribery, Sven Ulreich und Rafinha aufgenommen. Grundsätzlich könnten alle Stars bleiben.

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Wie die SportBild vermeldet, sind Klub und Spieler angesichts der 2018 auslaufenden Verträge in Gespräche eingetreten. Die 34-jährigen Ribery und Robben sollen um ein weiteres Jahr verlängern. Besonders beim Niederländer hat der Rekordmeister wohl keine Zweifel.

Bei seinem Partner auf der linken Seite aber wollen die Münchner verdeutlichen, dass Kingsley Coman fortan die erste Wahl ist. Ribery müsste sich hinter seinem Landsmann einordnen und akzeptieren, dass er kein Stammspieler mehr ist. Gleiches haben Ulreich und Rafinha schon lange getan.

Rafinha zurück nach Brasilien?

Der Torhüter ersetzte Manuel Neuer zuletzt beinahe tadellos und könnte dementsprechend manches Interesse geweckt haben. Die Bayern wollen ihn aber halten - nun stellt sich die Frage, ob Ulreich nach guten Einsätzen wieder auf die Bank hinter Manuel Neuer zurückkehren will.

Rafinha derweil geht mit 32 Jahren in eine wichtige Entscheidung. Der Klub würde ihn als Backup für die rechte Seite wohl gerne halten, der Spieler könnte aber auch zurück nach Brasilien wechseln. Dort wohnt seine Familie, die er dem Bericht zufolge derart vermisst, dass ein Wechsel eine Option darstellt.

Hoeneß erwartet Entscheidung im April

Gegenüber der TZ München hat Bayerns Präsident Uli Hoeneß angekündigt, dass zumindest bei Robben und Ribery einige Zeit verstreichen wird, ehe eine endgültige Entscheidung fällt. "Ich rechne damit im April oder Mai", wird der 66-Jährige zitiert.

Durch das bevorstehende Ende der befristeten Verträge aller vier Stars ist diesen seit dem 1. Januar freigestellt, sich mit anderen Klubs zu unterhalten. Der FC Bayern müsste im Falle dessen nicht mehr informiert werden - ein ablösefreier Wechsel im Sommer wäre möglich.

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