FC Bayern: Augsburg-Torwart Rafal Gikiewicz würde FCB-Angebot annehmen

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Keeper Rafal Gikiewicz vom FC Augsburg hat den Charme der Torhüter-Position erklärt. Darüber hinaus sprach er mit Sport1 über den Abschied von Union Berlin und seine Saisonziele.

"Torwart ist eine geile Position. Auch eine schwierige Position, weil es nur einen gibt", sagte Gikiewicz. "Ich liebe diesen Schmerz, wenn du nach links oder nach rechts springst oder in ein Duell mit dem Stürmer gehst. Ich komme aus Polen. Ich habe keine Angst."

Der hohe Druck macht dem 32-Jährigen dabei nichts aus. "Als Torwart explodiert eine Bombe, wenn du einen Fehler machst, aber ich liebe diesen Stress", sagte Gikiewicz.

"Wenn ich einen Fehler mache, dann sagen alle danach: 'Patzer von Gikiewicz, Augsburg verliert Geld und Punkte.' Und die Jungs sind auch sauer. Aber ich liebe dieses Gefühl", führte der in der vergangenen Transferperiode ablösefrei von Union Berlin zum FCA gewechselte Torwart aus.

Angesprochen auf den Abschied von den Köpenickern stellte er klar: "Mein Herz tut bis heute weh, weil ich gerne in Berlin geblieben wäre. Aber mein Ex-Sportdirektor hatte andere Pläne. Das muss ich akzeptieren. Ich will auch nicht gegen Union schießen, aber es stimmt nicht, dass ich zu viel Geld wollte."

Gegen seinen ehemaligen Klub gewann er mit dem FC Augsburg am 1. Spieltag mit 3:1. Als persönliches Ziel gab er aus, dass er am Ende der Saison mit dem FCA vor Union stehen will.

Rafal Gikiewicz: Würde Angebot aus Bayern annehmen

Außerdem hofft der Pole auf eine Nominierung für die Nationalmannschaft. "Dafür kämpfe ich jeden Tag und jede Woche. [...] Ich hoffe, wenn wir im November nochmal reden, bin ich in Warschau", sagte er.

Dabei würde er mit dem "besten Stürmer der Welt", Robert Lewandowski zusammenspielen. Nicht nur bei der Nationalmannschaft würde ihn das reizen. "Wenn ich in ein paar Jahren ein Angebot aus Bayern bekommen würde, würde ich auch hingehen", kann sich Gikiewicz auch eine Backup-Rolle beim FC Bayern vorstellen.

Für Gikiewicz ist Augsburg nach Berlin und Freiburg die insgesamt dritte Station in der Bundesliga. In der aktuellen Saison ist er Stammkeeper beim Team von Trainer Heiko Herrlich und hat in drei Bundesliga-Spielen zwei Gegentore kassiert.