Fabio Capello verrät: Zlatan Ibrahimovic konnte nicht schießen, als er zu Juventus kam

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Heute ist Zlatan Ibrahimovic als brandgefährlicher Distanzschütze gefürchtet. Das war aber nicht immer so, wie ein Ex-Trainer verrät.

Startrainer Fabio Capello hat verraten, dass Manchester Uniteds Torjäger Zlatan Ibrahimovic kein guter Schütze war, als er einst von Ajax Amsterdam zu Juventus Turin kam.

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Juve holte den talentierten Schweden 2004 für 16 Millionen Euro Ablöse aus der Eredivisie. Capello erinnerte sich im Sky Calcio Club noch genau daran: "Als Ibrahimovic zu Juventus kam, konnte er nicht gut schießen. Mino Raiola (Ibrahimovics Berater, Anm. d. Red.) sagte zu mir: 'Zlatan ist sehr stark. Er bricht den Torhütern die Hände.' Da sagte ich zu ihm: 'Hör ma: Das Einzige, was bisher zu Bruch gegangen ist, sind die Fenster unserer Trainingshalle.'"

Ajax setzte lieber auf Mido statt Ibrahimovic

"Ibrahimovic begann dann, jeden Tag Schusstraining zu absolvieren und wie wir alle wissen, verbesserte er sich enorm", so Capello weiter. Der heute 71-Jährige trainierte Ibra zwei Jahre lang und gewann mit ihm zweimal den Scudetto.

Er verriet auch Hintergründe zum Juve-Transfer und ließ durchblicken, dass er ihn bereits zuvor zur Roma holen wollte. "Ibrahimovic war mein Wunschspieler, als ich noch bei der Roma war", so Capello: "Juventus hat mit ihm ein unglaubliches Geschäft gemacht und ihn damals für 16 Millionen Euro in vier Raten gekauft. Bei Ajax glaubten sie nicht, dass er ein großer Spieler wird. Dort behielten sie lieber Mido, der im Umgang einfacher war."

"In der Tat gab es mit Ibrahimovic enige Probleme, zum Beispiel einen Konflikt mit Jonathan Zebina", konstatierte Capello. "Luciano Moggi (Juves Ex-Generaldirektor, Anm. d. Red.) kam dann aber und regelte alles."

Ibrahimovic wechselte 2006 nach dem Calciopoli-Skandal für knapp 25 Millionen Euro von Juventus zu Inter Mailand. Später stürmte er noch für den FC Barcelona, Milan und PSG, ehe er 2016 bei Manchester United anheuerte.

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