Ex-Moskau-Präsident verrät: Entschieden uns für Alan Gatagov anstatt Neymar

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Neymar machte bereits 2008 in Russland auf sich aufmerksam. Doch dort entschied man sich gegen die Verpflichtung des damaligen Santos-Youngsters.

Nikolai Naumov, Ex-Präsident von Lokomotive Moskau, hat in einem Interview mit Sport-Express verraten, dass der Klub 2008 die Chance gehabt hätte, Neymar für zehn Millionen Euro vom FC Santos zu verpflichten.

Damals spielte Neymar beim Mediterranean Cup mit seinem Team vor, das die Russen im Endspiel geschlagen hat - woraufhin man heftig diskutierte, ob man das junge Supertalent verpflichten sollte.

"Wir haben uns Gedanken gemacht, ob es das wert wäre, ihn zu kaufen", so Naumov, der wohl bereit gewesen wäre, die Summe aufzubringen. "Wir wollten ihn kaufen, unsere Scouts haben ihn beobachtet."

Zweifel an Neymar

Gleichzeitig räumte er jedoch "große Zweifel" ein. "Er war zu jung und es war unklar, wie er sich in Russland zurechtfinden würde", so Naumov. "Deshalb haben wir uns gegen ihn entschieden."

Wie der Ex-Boss außerdem zugab, sei ihm Neymar im Endspiel gar nicht so sehr aufgefallen. Man setzte stattdessen lieber auf die eigene Jugend, vor allem auf Alan Gatagov, der "genauso gut wie Neymar spielte."

Während der Brasilianer mittlerweile bei PSG spielt und der teuerste Fußballer der Welt ist, ist Gatagov mittlerweile 27 Jahre alt und seit einem Jahr vereinslos. Zuletzt spielte er für Levadia Tallinn in Estland.

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