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Ex-Keeper Müller: "Tuchel war eigen und launisch"

14:39 MESZ 11.05.17
Heinz Müller, 1. FSV Mainz 05
Die Causa Tuchel wird derzeit ausführlich diskutiert. Nun hat sich ein ehemaliger Spieler des Dortmund-Trainers zu Wort gemeldet.

Heinz Müller spielte beim 1. FSV Mainz 05 unter Thomas Tuchel im Tor, wurde dann aber vom aktuellen BVB-Trainer ausgebootet. Der Torhüter wundert sich nicht, dass derzeit Vorwürfe gegen Tuchel laut werden.

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Müller war Mainzer Stammkeeper, bis er sich im Winter 2014 verletzte und dann nicht mehr im Kader stand. Anschließend bezeichnete Müller Tuchel als "Diktator" und sprach von "Mobbing hoch zehn".

Nun äußert sich Müller gegenüber Sport1 zu den neuesten Vorwürfen in Richtung Tuchel: "Dass das jetzt ans Tageslicht kommt, wie Tuchel mit Spielern umgeht, ist keine Überraschung für mich. Thomas Tuchel war sehr eigen und launisch."

"Er wurde persönlich"

Müller weiter: "Das haben auch viele Journalisten zu spüren bekommen. Und man hatte das Gefühl, er war nachtragend. Wenn es im Training nicht gut lief, dann wurde er auch mal persönlich." 

Für den Ex-Keeper liege es nun "auf der Hand, was sich da gerade abspielt". Der 38-Jährige: "Ich habe damals schon gesagt: Wo Rauch ist, da ist auch Feuer."

Zwar wolle Müller nicht als "Tuchel-Opfer" bezeichnet werden, doch er bleibt bei seiner Darstellung hinsichtlich seines persönlichen Schicksal unter Tuchel: "Der Punkt ist der, dass Tuchel keine ehrlichen Argumente hatte. Die Gründe, die er mir gesagt hatte, hat er auch öffentlich gesagt, aber das war nicht die Wahrheit."