Ex-Arsenal-Star Eboue enthüllt: Ich kann mir keine Waschmaschine mehr leisten

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Der ehemalige Außenverteidiger hat über seine prekäre finanzielle Situation gesprochen und berichtet von seinen täglichen Ängsten.

Emmanuel Eboue hat Millionen von Euro während seiner Karriere verdient. Vor elf Jahren wechselte er zu einem der größten Klubs im Weltfußball, dem FC Arsenal, und avancierte dort schnell zum Fanliebling. Er legte er eine Bilderbuchkarriere hin, von der viele aus seiner Heimat nur träumen können.

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Jetzt hat der 78-malige Nationalspieler der Elfenbeinküste ein selten offenes und berührendes Interview gegeben, in dem er über seine prekäre finanzielle Situation gesprochen hat.

"Manchmal schalte ich das Licht aus, weil ich nicht will, dass die Leute sehen, dass ich zuhause bin", so Eboue im Gespräch mit dem Sunday Mirror. Aktuell ist der 34-Jährige aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, Fußball zu spielen. Außerdem war er in einen bitteren Scheidungskampf mit seiner Ex-Frau Aurelie verwickelt, was ihn ein Großteil seines Vermögens gekostet hat.

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"In der Türkei habe ich acht Millionen Euro verdient. Davon habe ich sieben Millionen Euro abgeben müssen", sagte Eboue und betonte, dass er sich sogar vor Gerichtsvollziehern verstecken müsse. "Ich habe ständig Angst, weil ich nicht weiß, wann die Polizei kommt. Ich kann mir es aktuell nicht mehr leisten, einen Anwalt zu engagieren."

Wäsche waschen von Hand: Kein Geld für eine Waschmaschine

Außerdem schlafe er, so der ehemalige Außenverteidiger weiter, öfter bei Freunden auf dem Boden und müsse seine Wäsche von Hand waschen. Auch das Geld für eine Waschmaschine könne er nicht aufbringen.

Die ganze Misere begann vor rund anderthalb Jahren, als die FIFA ihn mit einer Sperre von einem Jahr belegte. Der Grund? Eboue soll seine Berater nicht bezahlt haben. Nur eine Woche, nachdem ihn der AFC Sunderland verpflichtet hatte, war das Kapitel schon wieder vorbei.

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"Die Probleme mit der FIFA waren wegen der Leute, die mich berieten. Leute, die sich kümmern sollen. Aber wegen ihnen hat die FIFA mich gesperrt", betonte Eboue nun und meint damit natürlich seinen Ex-Berater: Sebastien Boisseau.

Eboue selbstkritisch: "Warum hast du nicht vorher darüber nachgedacht"

Dass er nun pleite ist, schiebt der Ivorer aber nicht nur auf die FIFA-Sperre, in der er kein Geld verdienen konnte. Auch die Fähigkeit, mit Geld umzugehen, habe er nie gelernt, so Eboue weiter. "Heute blicke ich zurück und sage 'Emmanuel, du warst naiv … warum hast du nicht vorher darüber nachgedacht."

Mit dem FC Arsenal stand Eboue in seiner ersten Saison direkt im Finale der Champions League, zog aber 2006 gegen den FC Barcelona den Kürzeren. Auch mit der Elfenbeinküste kann er auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken.

Ob er nochmal in den Profifußball zurückkehrt, steht aktuell in den Sternen – auch aufgrund seines fortgeschrittenen Alters. 

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