Arsenals Mesut Özil im Kreuzfeuer der Kritik: "Zu ihm fällt uns nichts mehr ein"

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In England steht Mesut Özil nach der Arsenal-Finalniederlage in der Kritik. An der Leistung des Deutschen arbeiten sich Zeitungen und Experten ab.

Mesut Özil hat bei der 1:4-Niederlage des FC Arsenal im Europa-League-Finale gegen den FC Chelsea eine ganz schwache Leistung abgeliefert und deshalb wurde der Weltmeister von 2014 anschließend von der englischen Presse und von einem früheren Gunners-Spieler an den Pranger gestellt.

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"Zu ihm fällt uns nichts mehr ein", schrieb die Sun. Der 30-Jährige hatte gegen die Blues lediglich 40 Ballaktionen und gewann nur 25 Prozent seiner Zweikämpfe. Der Telegraph urteilte ähnlich vernichtend über Özil, der in der 77. Minute für Joe Willock vom Feld musste: "Dass er für einen 19-Jährigen ausgewechselt wurde, der seit Februar nur ein Spiel im A-Team gemacht hat, sagt alles." Und der Mirror schrieb: "Als es ernst wurde, tauchte er ab."

Keown: "Sie hatten Hazard, wir hatten Özil"

Auch ein ehemaliger Arsenal-Spieler knöpfte sich Özil vor. Martin Keown, der von 1993 bis 2004 für die Gunners auflief, spottete: "Sie hatten Eden Hazard, wir hatten eben Özil." Hazard erzielte zwei Tore für Chelsea.

Der einst eisenharte Verteidiger ergänzte als Experte bei BT Sport: "Özil ist unser größter Spieler. Aber in der Hälfte der Spiele ist er gar nicht da. Er denkt, er tut genug. Aber das tut er nicht."

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