Englands Premier League schreibt Rekordverlust

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Politische Entscheidungen haben auch einen Einfluss auf die Fußball-Welt: Aufgrund des Brexit-Votums verliren Vereine und Liga Geld.

Die englische Premier League hat im Geschäftsjahr 2016/17 offenbar einen Rekordverlust geschrieben. Wie die Financial Times am Freitag vermeldete, türmte sich angesichts von Währungsverlusten und neuen Abrechnungsmodalitäten ein Minus von 312 Millionen Pfund, rund 368 Millionen Euro, auf. Und dies trotz der TV-Rekordeinnahmen für die 20 Klubs in Höhe von rund drei Milliarden Pfund pro Saison.

Der Wechselkurs des britischen Pfundes lag am 31. Juli 2016, dem letzten Tag des Geschäftsjahres, zwölf Prozent unter dem des Kurses am Tag des Brexit-Votums. Die Liga konnte sich in der Vergangenheit gegen solche Währungsverluste an der Börse absichern, dies ist nach den neuen Bestimmungen nicht mehr möglich. Entscheidend ist nunmehr einzig der Kurs am Schlusstag des Geschäftsjahres. Die Zahlen sollen in der kommenden Woche offiziell von der Premier League verkündet werden.

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