Ehemaliger Co-Trainer mit Vorwürfen gegen Felix Magath

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Magath hat sich in Deutschland einen Namen gemacht, ist nun aber in China tätig. Ein ehemaliger Co-Trainer erhebt nun manchen Vorwurf gegen den Coach.

Ex-Co-Trainer Kevin Stotz erhebt in einem Interview einige Vorwürfe gegen Felix Magath. Dieser habe in China beim SD Luneng keinen guten Umgang mit Mitarbeitern gezeigt.

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Für eineinhalb Jahre war Stotz als Co-Trainer von Magath aktiv. Vor kurzem trennten sich die Wege, nachdem Magath dem 27-Jährigen mitteilte, nicht mehr auf ihn zu vertrauen: "Es ist nichts Spezielles zwischen uns vorgefallen, aber es kam jetzt einfach zum Aus für mich.“

Stotz sagt im Interview mit T-Online: "Es ist so, dass es im Team von Felix dazugehört, dass man untereinander so ein bisschen intrigiert. Dass man dem Chef auch in seinen Allerwertesten kriecht – und das ist nicht meine Art." Magath würde viele Co-Trainer rekrutieren, diese aber nur bedingt einsetzen.

China lernt Medizinbälle kennen

"Das ist nicht so ungewöhnlich, wenn man sieht, dass Felix immer neue, teilweise namhafte Trainer nach China geholt und diese nach zwei, drei oder vier Wochen wieder nach Hause geschickt hat. Das war kein Einzelfall. Es kamen auch Trainer, die wochenlang nur am Spielfeldrand rumstanden und nichts mit der Mannschaft zu tun hatten", erklärt Stotz.

Er kann aus China berichten, dass auch dort der Mythos des Medizinball-Magaths weiterlebt: "Ja, in der Tat. Ich weiß nicht, ob die vorher schon da waren. Aber mit unserer Ankunft haben wir vom Verein verschiedene Varianten von den neuesten Medizinbällen zur Verfügung gestellt bekommen."

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