Nach Schweizer Sieg gegen Litauen: Petkovic zufrieden, Drmic grüßt kranken Onkel

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Bongarts
Nicht nur Trainer Petkovic war nach dem Spiel zufrieden. Auch Joker Josip Drmic hofft, dass er mit seiner Leistung einer besonderen Person Kraft geben konnte.

St. Gallen. Am Ende schwappte die Laola-Welle durchs Stadion und die Schweizer Fans zelebrierten jeden erfolgreichen Pass mit lautem Jubel. 4:0 schlugen die Eidgenossen verdient das defensivstarke Team aus Litauen. Eine Leistung, mit der auch Trainer Vladimir Petkovic sehr zufrieden sein konnte.

"Auch nach der ersten Halbzeit habe ich gewusst, dass wir am Schluss vorne sein werden. Wir haben bis zum ersten Tor genug Geduld bewiesen. Und nach diesem Tor war dann praktisch alles entschieden", sagte Petkovic, der nach den schwachen Qualifikations-Ergebnissen zuletzt unter öffentlichen Druck geraten war, nach dem Spiel dem Blick. "Ich habe eine lebendige Mannschaft gesehen. Wir haben alle gelitten bis zum ersten Tor, dann haben wir uns alle zusammen gefreut."

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Auch wenn am Ende Xherdan Shaqiri mit seinem Doppelpack, bestehend aus einem Kopfballtreffer und einem Hackentor, der strahlende Held war, war doch ein anderer Schweizer der Mann des Spiels.

Mit der Einwechslung von Bayer Leverkusens Josip Drmic kehrte die zuvor schmerzlich vermisste Fortune in die "Nati" zurück. Der Schweizer störte Litauens Torwart Giedrius Arlauskis nachhaltig, woraufhin dieser ein Eigentor fabrizierte. Drmic ließ sich trotzdem feiern und brachte noch eine ganz besondere Botschaft zum Ausdruck. Auf einem T-Shirt unter seinem Trikot stand in einem Herz das Wort "Magi" – ein Gruß an seinen erkrankten Onkel. "Er hat Geburtstag, leidet an einem Krebs-Tumor und hat Herzprobleme. Darum wollte ich ihn grüssen", verriet Drmic nach der Partie.

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