Mario Götze: "Habe mein bestes EM-Spiel gemacht"

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Statt im Sturm spielte Mario Götze gegen Nordirland auf dem linken Flügel. Nach der Partie erklärte er, warum er sich in zurückgezogenerer Rolle wohler fühlt.

Mario Götze war nach dem 1:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft über Nordirland durchaus einverstanden mit seiner Leistung. Nur eine Sache bemängelte er.

"Abgesehen von der Chancenauswertung bin ich mit mir zufrieden", sagte Götze. "Natürlich", so der Profi des FC Bayern weiter, "wollte ich ein Tor machen, das ist mir nicht gelungen. Das ist aber die einzige Sache, die ich mir ankreiden möchte."

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Während Götze in den ersten beiden Partien gegen die Ukraine und Polen noch als falsche Neun aufgelaufen war, spielte er am Dienstagabend im Stade de France im linken Mittelfeld. Von dort aus war er deutlich besser ins Team eingebunden. Götze präsentierte sich engagiert, umtriebig, gefährlich.

"Ich finde, ich habe mein bestes EM-Spiel gemacht", sagte Götze auf Goal-Nachfrage und erklärte: "Ich fühle mich ein Stück weiter hinten in den Zwischenräumen auf jeden Fall deutlich wohler." Gleichwohl habe er in vordester Front "auch die eine oder andere Stärke". Und letztendlich sei die Aufstellung ohnehin Sache des Bundestrainers.

Mit der Mannschaftsleitung war der 24-Jährige ebenfalls zufrieden. "Wir haben uns viel vorgenommen für dieses Spiel und auch die Dinge, die wir im Training angesprochen haben, sehr gut umgesetzt, zudem nach hinten sehr wenig zugelassen", so Götze. Nur hätte Deutschland eben "den Sack früher zumachen müssen".

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