Davie Selke: "Hertha war keine Spontanaktion"

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Aus Bremen ging es nach Leipzig und von dort fast zurück nach Bremen. Doch Selke entschied sich für die Hertha und blickt nun optimistisch nach vorne.

Davie Selke hat sich kürzlich gegen eine Rückkehr zu Werder Bremen und für einen Wechsel zu Hertha BSC entschieden. Dank geht nach dem Wechsel in Richtung RB Leipzig.

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"Wenn ich nur aufs Geld geschaut hätte, wäre ich jetzt in England", erklärte Selke dem kicker. Der Stürmer entschied sich nach zwei durchwachsenen Jahren in Leipzig zu einem erneuten Wechsel und wird in der kommenden Saison für Hertha BSC stürmen.

Die Entscheidung fiel dabei nicht in kurzer Zeit. "Es war keine Spontanaktion. Hertha war nicht erst seit ein paar Wochen an mir dran, sondern schon länger. Das war auch ein Grund, warum ich mich dafür entschieden habe", gab Selke einen Grund für die Entscheidung gegen seinen Ex-Klub Bremen an.

Beispiel ist Weiser

Nun soll es in Berlin wieder aufwärts gehen. Ein positives Beispiel für ihn sei Mitchell Weiser, der nach einer schwierigen Zeit beim FC Bayern in Berlin wieder aufblühte. "Weil dort jungen Spielern das Vertrauen geschenkt wird und diese auch mal auf dem Platz Fehler machen dürfen", so Selke.

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Der "Berliner Weg" von Trainer Pal Dardai und Michael Preetz sei entscheidend gewesen: "Ich habe von beiden Seiten enormes Vertrauen gespürt und eine Perspektive für mich aufgezeigt bekommen. Das war mir ganz wichtig. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Hertha der richtige Verein für mich ist."

Dank an Leipzig

Trotz des verfrühten Abgangs hat Selke aus Leipzig einiges mitgenommen: "Dass man in einer Karriere auch mal schwere Zeiten durchleben und sein eigenes Ego hinten anstellen muss. Und dass man erkennen muss, wenn es einfach nicht passt."

Er wisse noch immer nicht, weshalb er bei RB keine Chance erhielt, so Selke. Dennoch gehe er "nicht im Zorn oder Groll". Vielmehr danke er Geschäftsführer Oliver Mintzlaff: "Weil er versucht hat, so gut es geht auf meine Wünsche einzugehen. RB hatte ja keinen zeitlichen Druck, hätte erst einmal abwarten können", sagte der Angreifer.

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