Hertha BSC: Geldstrafe für Cunha nach Corona-Verstoß - Bayern-Star Tolisso wohl ebenfalls Tattoo-Sünder

Mit einem Besuch beim Tätowierer hat Herthas Cunha gegen Corona-Regeln verstoßen und erhält eine Geldstrafe. Bayerns Tolisso blüht wohl ähnliches.

Bundesligist Hertha BSC hat Matheus Cunha nach dessen Verstoß gegen die Corona-Regeln der Bundesliga eine Geldstrafe aufgebrummt. Der 21-Jährige war am vergangenen Spieltag bei der 1:4-Niederlage gegen Werder Bremen mit zwei frisch gestochenen Tattoos aufgelaufen. Eine ähnliche Strafe könnte nun offenbar Bayern-Star Corentin Tolisso blühen.

Nach Informationen der Bild-Zeitung musste Cunha eine niedrige fünfstellige Summe Strafe zahlen.

"Wir haben natürlich in aller Deutlichkeit mit Matheus über dieses Thema gesprochen", wurde Berlins neuer Sportdirektor Arne Friedrich in dem Bericht zitiert: "Matheus hat seinen Fehler eingesehen und wird eine Spende an eine soziale Einrichtung leisten. Damit ist das Thema für uns erledigt und wir schauen nach vorne."

Aufgrund der Corona-Pandemie haben die Tattoo-Studios eigentlich deutschlandweit geschlossen. Ohnehin wird Spielern geraten während der Saison aufgrund von möglichen Entzündungen, auf Tätowierungen zu verzichten.

Wie der Brasilianer an die neuen Verzierungen auf seinen Oberschenkeln gekommen ist, bleibt unklar.

FC Bayern: Neues Tattoo bei Tolisso - ohne Maske

Eine ähnliche Strafe könnte nun einem Profi des FC Bayern München drohen. Wie die Bild zuerst berichtete, hat sich auch Corentin Tolisso (26) tätowieren lassen.

Der Franzose, der dem deutschen Rekordmeister seit zehn Tagen wegen muskulären Problemen fehlt, wurde quasi auf frischer Tat ertappt: Tolissos Tätowierer Christian Marin hatte am Freitag ein Video bei Instagram gepostet, wie er sich auf dem rechten Arm des Mittelfeldspielers verewigt.

Brisant: Dabei trugen weder Tolisso noch Marin eine Maske. Erst am Abend löschte Marin das Video wieder aus seiner Story.

Schließen