Chelseas Co-Trainer über Callum Hudson-Odoi: "Reichlich Gründe, sich gebraucht zu fühlen"

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Callum Hudson-Odoi muss laut Chelseas Co-Trainer keine fehlende Wertschätzung beklagen und sich stattdessen steigern, um sich durchzusetzen.

Chelseas Co-Trainer Gianfranco Zola sieht keinen Grund dafür, dass sich der vom FC Bayern umworbene Callum Hudson-Odoi trotz mangelnder Einsatzzeiten ungerecht behandelt fühlen muss. 

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Über den 18-Jährigen, der in der laufenden Saison in 13 Spielen eingesetzt wurde, sagte der 52-Jährige bei einer Pressekonferenz am Freitag: "Er steht immer kurz davor, ins Team zu kommen. Der Trainer gibt ihm viele Gründe, sich involviert und gebraucht zu fühlen."

Hudson-Odoi kommt bei Chelsea bisher nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Bei den letzten beiden Niederlagen in der Premier League stand der 18-Jährige jeweils nicht im Kader, auch am Donnerstag in der Europa League kam der Linksaußen nur auf sechs Minuten.

Chelseas Co-Trainer über Hudson-Odoi: "Er kann es besser"

"Es gibt nicht viele 18-Jährige bei großen europäischen Vereinen, die ähnlich häufig zum Einsatz kommen. Er ist ein Spieler, den wir wertschätzen und von dem wir glauben, dass er erwachsen wird", fügte Zola hinzu und betonte: "Maurizio (Sarri, d. Red.) mag ihn, der ganze Trainerstab mag ihn. "

Die wenigen Einsätze begründete der Assistenztrainer mit der großen Konkurrenz bei Chelsea: "Man muss verstehen, dass er von Top-Spielern umgeben ist und dass man hart arbeiten muss, um besser zu sein als sie." Er fordert daher: "Das ist es, was wir von ihm wollen, um zu gewährleisten, dass er sich verbessert - denn er kann es besser."

Hudson-Odoi war im abgelaufenen Transferfenster intensiv mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht worden. Doch obwohl das Talent sogar eine Transferanfrage einreichte, hatte Chelsea jegliche Angebote des deutschen Rekordmeisters abgelehnt. 

Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge verkündete deswegen bereits, dass man sich im Sommer erneut um den Offensivspieler bemühen werde, der nach Informationen von Goal und SPOX noch immer einen Abschied anstrebt.

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