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CAS bestätigt Transfersperre für Atletico Madrid

10:39 MESZ 01.06.17
DIEGO SIMEONE ATLETICO MADRID UEFA CHAMPIONS LEAGUE 06122016
Die FIFA verhängte gegen Atletico Madrid eine Transfersperre - ein Einspruch scheiterte. Nun bestätigte auch der Sportgerichtshof die Strafe.
Der spanische Fußball-Erstligist Atletico Madrid ist mit seinem Einspruch gegen die vom Weltverband FIFA verhängte Transfersperre vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gescheitert. Dadurch ist es den Madrilenen verboten, bis Januar 2018 neue Spieler zu verpflichten. 

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"Dieses Urteil ist unfair und verursacht einen irreparablen Schaden für unseren Verein", sagte Atletico in einer Erklärung. Die FIFA-Disziplinarkommission hatte Atletico und Stadtrivale Real Madrid im Januar 2016 mit einem Transferverbot für die kommenden beiden Wechselperioden belegt.

"Mit dieser Entscheidung hat der CAS erneut eine deutliche und starke Unterstützung für die Bemühungen der FIFA zum Schutz von Minderjährigen gezeigt", teilte der Weltverband in einem Statement mit, "der Schutz der Minderjährigen ist einer der Eckpfeiler der FIFA."

Grund für die drastischen Strafen seien laut FIFA diverse Verstöße gegen die Transferbestimmungen bei minderjährigen Spielern gewesen. Beide Vereine hatten die Vorwürfe vehement zurückgewiesen und Einspruch eingelegt. 

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Daraufhin setzte die FIFA die einjährigen Transfersperren provisorisch bis zur Verhandlung der Einsprüche aus. Im September 2016 lehnte der Weltverband die Einsprüche der beiden Hauptstadt-Klubs jedoch ab. 

Der Verband ahndete mit seinen Sanktionen Atlético für Verstöße zwischen den Jahren 2007 und 2014. Den Strafen waren Ermittlungen des Transfer Matching Systems (TMS) und der Disziplinarkommission vorausgegangen.