BVB-Juwel Youssoufa Moukoko dämpft Erwartungshaltung: Keine 46 Tore in der U19

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In der U17 ist Moukoko kaum zu stoppen, ab der kommenden Saison soll er sich deshalb in der U19 versuchen. Das Talent dämpft die Erwartungshaltung.

Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund hat vor seinem anstehenden Wechsel in die U19 des BVB um Rücksicht bei der Erwartungshaltung gebeten. Der erst 14-Jährige Stürmer geht davon aus, dass ihm der Schritt zu den A-Junioren schwerer fallen wird.

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"Ich hoffe nicht, dass die Leute denken, dass ich in der U19 wieder 46 Tore schieße", sagte Moukoko im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten. Besonders die neue physische Herausforderung nimmt der Angreifer nicht auf die leichte Schulter.

"Ich muss da erstmal klarkommen und sehen, was da so passiert. Ich kenne die Jungs ja schon. Aber die Power, die sie haben, habe ich leider noch nicht", erklärte Moukoko, der es in der kommenden Saison mit zum Teil fünf Jahre älteren Gegenspielern zu tun bekommen wird.

Nichtsdestotrotz freut sich der gebürtige Kameruner auf die neue Aufgabe in der Dortmunder U19: "Ich glaube, ich werde mir die Power in der Vorbereitung holen - und dann werden wir uns messen.“

DFB will BVB-Talent Youssoufa Moukoko wieder bei Länderspielen einsetzen

In der aktuell noch laufenden Saison der U17 erzielte Moukoko 46 Tore in 25 Spielen. Auch in der Endrunde gelangen ihm unter der Woche beim Halbfinal-Hinspiel gegen den VfL Wolfsburg zwei Treffer. Im kommenden Jahr ist Moukoko, Jahrgang 2004, offenbar alt genug für die U19. 

"Wir sehen diese Altersklasse für ihn als den richtigen Jahrgang an.Das entspricht seiner Leistungsfähigkeit", erklärte BVB-Nachwuchsleiter Lars Ricken. Zusätzlich zu der neuen Herausforderung in der Dortmunder U19 könnte Moukoko auch wieder für die Junioren-Nationalmannschaft des DFB auflaufen.

Moukoko 091117

Aktuell verzichtet Moukoko auf Einsätze im DFB-Team, um Fehlzeiten in der Schule zu minimieren. "Wir hätten schon gern den Wunsch, dass er wieder für den DFB spielt. Da könnte er sich noch einmal auf einem anderen Niveau beweisen", erklärte Ex-BVB-Profi Christian Wörns, der ab dem 1. Juli Trainer der U-18-Nationalmannschaft ist.

Für Wörns sei Moukoko ein "Unterschiedsspieler", jedoch wolle er bezüglich der Entwicklung von Moukoko keine voreilige Prognose abgeben, weil "Herrenfußball etwas anderes" sei. "Da gibt es ein paar dicke Brocken wegzuräumen, auch wenn man in der Jugend vorher durchmarschiert ist", erklärte Wörns.

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