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BVB-Trainer Lucien Favre kritisiert Mesut Özil: "In den vergangenen Jahren fehlte irgendetwas"

17:07 MESZ 22.08.18
Lucien Favre Dortmund 20082018
Die Kritik an Mesut Özil nimmt kein Ende. Nun hat sich BVB-Coach Lucien Favre zu Wort gemeldet und seine Sicht der Dinge zum Besten gegeben.

Nach Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat nun auch Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre Kritik an Mittelfeldstar Mesut Özil vom englischen Erstligisten FC Arsenal geäußert.

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Im Interview mit der Sport Bild erklärte der Schweizer, dass Özils Rücktritt aus der DFB-Elf sportlich kein schwerer Verlust mehr sei. "Mesut Özil hat lange Zeit etwas Besonderes in die Mannschaft gebracht, aber ich muss ehrlich sagen: In den vergangenen Jahren fehlte irgendetwas", sagte der neue Trainer von Schwarz-Gelb.

Zudem sieht der 60-Jährige die Einstellung des 29-Jährigen als möglichen Grund für die harsche Kritik: "Vielleicht hat er nicht mehr so viel investiert, die letzten Prozente haben offensichtlich gefehlt."

Auch Uli Hoeneß kritisierte Mesut Özil

Für den Ex-Trainer des OGC Nizza sei es generell von großer Wichtigkeit, dass die Leistung eines Spielers auch mit dem Gehalt korrespondiere. "Für mich als Trainer ist es schwer zu akzeptieren, wenn das anders ist", so der Favre abschließend.

Zuvor hatte bereits Bayern-Boss Uli Hoeneß gegen Özil zum Rundumschlag ausgeholt und dem Ex-Bremer unter anderem attestiert, bei der DFB-Elf "seit Jahren einen Dreck gespielt" zu haben.

Mesut Özil hatte nach 92 A-Länderspielen für das DFB-Team Ende Juli seinen Rücktritt erklärt.

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