BVB-Manager Michael Zorc schimpft über Berichterstattung: "Als hätten wir eine Scheiß-Saison gespielt"

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Mit zehn Punkten aus fünf Spielen steht Borussia Dortmund auf Platz drei der Tabelle. BVB-Boss Zorc ist deshalb mit der Berichterstattung unzufrieden.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat auf einer Pressekonferenz die Berichterstattung über Borussia Dortmund deutlich kritisiert. Die "ganze Stoßrichtung" könne er "nicht teilen und auch nicht nachvollziehen", sagte er am Donnerstag.

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Nachdem der BVB am Sonntag nach einem späten Eigentor nur 2:2 gegen Eintracht Frankfurt gespielt hatte, wurde die Mentalitäts- und auch Qualitätsfrage gestellt. Nach Ansicht von Zorc zu unrecht.

"Wir haben weder ein Mentalitäts- noch Qualitätsproblem und ich sehe uns nicht auf einem Abstiegsplatz", sagte er: "Ich denke, dass wir noch sehr früh in der Saison sind. Wenn ich mir die Berichterstattung gerade in dieser Woche anschaue, habe ich das Gefühl, wir sind am Ende der Saison und hätten sämtliche Ziele verfehlt und eine Scheiß-Saison gespielt."

BVB: Zorc mit Auswärtsspielen nicht zufrieden

Gleichwohl gab er zu, mit den Auswärtsspielen unzufrieden zu sein. Hier erfolgreicher aufzutreten, sei "die Herausforderung in den nächsten Wochen". Dortmund steht nach fünf Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz hinter RB Leipzig und dem FC Bayern. Während der BVB seine Heimspiele in der Bundesliga gewann, patzte er zuletzt auswärts bei Union Berlin (1:3) und gegen Frankfurt.

Dass Marco Reus als Kapitän infrage gestellt wurde, kann Zorc ebenfalls nicht verstehen: "Wir haben da eine ganz klare Kante. Marco ist unser Kapitän und bleibt unser Kapitän." In Richtung eines zu dieser Thematik nachfragenden Journalisten sagte Zorc: "Ihre nassforsche Art mag ja herausfordernd sein, aber Sie müssen jetzt auch Ihre Berichterstattung im Nachhinein nicht legitimieren."

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