Brekalo über Regenbogen-Kapitänsbinde: "Widerspricht meiner christlichen Überzeugung"

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Der VfL Wolfsburg will mit einer regenbogenfarbenen Kapitänsbinde ein Zeichen gegen Homophobie setzen. Brekalo hat seine eigene Meinung dazu.

Josip Brekalo vom VfL Wolfsburg sieht die Kapitänsbinde in Regenbogen-Farben kritisch, wie er nach dem ersten Saisonspiel gegen Schalke (2:1) verriet: "Ich bin sehr religiös erzogen worden. Wenn jemand eine andere Art zu leben bevorzugt, dann ist das okay für mich, weil das seine Sache ist. Aber ein spezielles Symbol für die Einstellung anderer Leute muss und möchte ich nicht tragen."

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Bereits vor der Partie gegen die Knappen war der Katholik in den Fokus gerückt. Auf Instagram hatte er zwei Kommentare mit einem "Gefällt mir" versehen, die die Aktion der Wölfe nicht gutheißen. Danach wurde dem Kroaten Homophobie vorgeworfen. "Ich habe die Screenshots gesehen, aber ich kann sagen, dass ich das nicht gemacht habe. Ich habe Telefonprobleme", will Brekalo aufklären.

Brekalo: "Widerspricht meiner christlichen Überzeugung"

Wie der 20-Jährige beweisen kann, spielt sein Handy verrückt, weshalb es zu dem Missverständnis gekommen sei. "Ich würde solche negativen Kommentare nie liken, weil ich alle Menschen und ihre Art zu leben respektiere", versichert er.

Allerdings fügt Brekalo an: "Trotzdem muss ich aber auch sagen, dass ich nicht vollständig hinter dieser Aktion stehen kann, denn es widerspricht meiner christlichen Überzeugung.“

Wolfsburg wird die ganze Saison über mit einer regenbogenfarbenen Kapitänsbinde auflaufen und so ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Homophobie setzen. 

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