"Weltklasse": Borussia Dortmund beißt sich an Werder Bremens Keeper Pavlenka die Zähne aus

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Borussia Dortmund hat die Chance vertan, an Schalke 04 vorbeizuziehen. In Bremen vergab der BVB gleich mehrere gute Chancen. Die Stimmen zum Spiel.

Mit einem Sieg bei Werder Bremen hätte Borussia Dortmund den Erzrivalen Schalke 04 von Platz zwei verdrängen können, am Ende reichte es für die Schwarz-Gelben in der Hansestadt trotz drückender Überlegenheit aber nur zu einem 1:1.

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Vor allem SVW-Torwart Jiri Pavlenka und dreifaches Aluminum-Pech verhinderten einen BVB-Sieg. Die Stimmen zur Begegnung zwischen Bremen und Dortmund.

Peter Stöger (Trainer Borussia Dortmund): Wir haben die Situationen so zu Ende gespielt, wie wir es wollten, aber der gegnerische Keeper hatte einfach einen richtig guten Tag. Dann kommt so ein Ergebnis dabei heraus. Das Spiel selbst war richtig gut, ich bin sehr zufrieden damit, wie wir uns präsentiert haben. Wenn man die Heimstärke der Bremer bedenkt und sieht, wie wir aufgetreten sind, war das richtig gut. Natürlich hadern wir trotzdem mit dem Ergebnis. Wir brauchen noch einen Sieg für die Champions-League-Qualifikation. Den werden wir holen.

Marco Reus (Borussia Dortmund): Pavlenka hat einfach weltklasse gehalten. Natürlich müssen wir es in einigen Situationen auch besser machen, aber Pavlenka gebührt einfach großer Respekt. In der zweiten Halbzeit hatten wir genug Chancen auf den Sieg, leider hat es nicht gereicht. Es war klar, dass wir hier in Bremen nicht wie gegen Leverkusen spielen werden können, trotzdem wollten wir dort weitermachen, wo wir letzte Woche aufgehört haben. Man hat gesehen, warum Bremen unter ihrem neuen Trainer zuhause noch ungeschlagen ist. Unsere Leistung war in Ordnung, das müssen wir mitnehmen und nächste Woche die Champions League gegen Mainz klarmachen.

... zur Frage, ob er auch von einem formverbesserten Mario Götze profitiere: Wir können alle von Mario profitieren. Jeder weiß, dass er ein ausgezeichneter Fußballer ist. Der Junge braucht Vertrauen und ganz viele Spiele. Man hat heute und letzte Woche gesehen, dass er mehr und mehr in Fahrt kommt. Jetzt sollte man ihn auch einfach mal Fußball spielen lassen.

... zur Frage, ob er gemeinsam mit Mario Götze zur WM fahre: Ich will es hoffen.

Julian Weigl (Borussia Dortmund): Wir sind an Jiri Pavlenka gescheitert, der hat riesiges Spiel gemacht. Wir haben uns viele klare Chancen herausgespielt, sind aber zumeist an ihm gescheitert. Das ist ärgerlich für uns, auch wenn es schwerer als letzte Woche gegen Leverkusen war. Bremen hatte einen klaren Plan, wir haben aber trotzdem ein gutes Spiel gezeigt, waren im Ballbesitz sehr stark, haben uns viele Chancen herausgespielt. Das sollte uns Selbstvertrauen für die letzten beide Spiele geben. Werders Tugend ist es, in den Zweikämpfen immer auf den Füßen zu stehen. Man hat nie genug Zeit und Ruhe am Ball gehabt. Am Ende fehlte ihnen dann etwas die Kraft, aber wir haben es einfach nicht geschafft, das zweite Tor zu schießen. Wir haben trotzdem eine gute Ausgangssituation für die letzten beiden Spiele und müssen es jetzt über die Ziellinie bringen.

Manuel Akanji (Borussia Dortmund): Wir haben uns viele Chancen herausgespielt, die Teamleistung war gut. Schade, dass am Ende kein Sieg dabei herausgesprungen ist.

Andre Schürrle (Borussia Dortmund): Wir haben jetzt ein gutes Polster. Das dürfen wir uns nicht mehr aus der Hand nehmen lassen.

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): Es gab Phasen, in denen wir natürlich etwas Glück hatten. Spielerisch war es von beiden Mannschaften ein gutes Spiel, am Ende mit etwas mehr Chancen für Dortmund. Alles in allem denke ich aber, dass es ein verdienter Punkt für uns ist, natürlich mit glücklichen Momenten.

Jerome Gondorf (Werder Bremen): Es ging heute hin und her. Wir haben unsere Mentalität gezeigt und wollten unbedingt gewinnen. Pavlenka war heute wie eine Wand.

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