Nach Niederlage gegen Borussia Dortmund: Leverkusens Sven Bender rastet im Kabinengang aus

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Nach dem hergeschenkten Sieg gegen seinen Ex-Verein ließ Leverkusens Sven Bender dem Frust über die unnötige Niederlage freien Lauf.

Gegen Borussia Dortmund setzte es für Bayer Leverkusen trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung eine herbe Niederlage. Mit 2:4 musste sich die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich am Ende in der Bundesliga geschlagen geben – und Sven Bender seinen Frust über den hergeschenkten Sieg in den Katakomben herausschreien.

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"Wir spielen in der zweiten Halbzeit nicht mehr mit. Da führst du 2:0 zu Hause –  ist das eine Scheiße", soll der 29-Jährige seinen Emotionen beim Gang in die Kabine einem Bericht der Express zufolge freien Lauf gelassen haben. Auch sein Zwillingsbruder Lars war bedient und marschierte nach der Partie wortlos in die Kabine.

Hradecky schimpft: "Nach dem 1:2-Anschlusstor hatten wir Kacke in der Hose"

Julian Brandt kann die Verärgerung der beiden Bender-Zwillinge derweil nachvollziehen: "Ich kann den Ärger verstehen. Es ist sehr enttäuschend heute. Bei Sven sieht man die Emotionen immer mehr. Ich mache es mehr mit mir selber aus", sagte der Nationalspieler.

Einer, der es auch nicht mit sich selber ausmachte, sondern den Finger in die Wunde legte, war Neuzugang Lukas Hradecky. Der ehemalige SGE-Keeper schimpfte: "Nach dem 1:2-Anschlusstor hatten wir Kacke in der Hose. Eine Mannschaft wie Frankfurt hätte vergangene Saison so ein Spiel nicht mehr verloren."

Nach sechs Spieltagen steht Bayer Leverkusen mit sechs Punkten nur auf Rang zwölf der Bundesligatabelle. Am Donnerstag (18.55 Uhr im LIVE-TICKER) wartet AEK Larnaka in der Europa League.

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