Nach Traumtor gegen Argentinien: Frankreichs Benjamin Pavard kämpft im TV-Interview mit den Tränen

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TELEFOOT
Nach seinem ersten Treffer für Frankreich und einer anschließenden Botschaft seiner Eltern, kann Benjamin Pavard die Tränen nicht mehr zurückhalten.

Frankreichs Abwehr-Shootingstar Benjamin Pavard musste nach dem Viertelfinaleinzug der Equipe Tricolore bei der WM 2018 gegen Argentinien (4:3), zu dem er ein echtes Traumtor beisteuerte, im TV mit den Tränen kämpfen.

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Grund dafür war eine Video-Nachricht seiner Eltern, die ihm der französische Fernsehsender Telefoot während eines Interviews einspielte. "Wir (Frankreich, Anm. d. Red.) sind gerade dabei, etwas Großartiges zu erschaffen – wegen Dir!", lobten ihn seine Eltern in der Botschaft voller Stolz.

Für den 22-Jährigen ein sichtlich hochemotionaler Moment, den er kurz darauf wie folgt erklärte: "Ich habe sie sehr früh verlassen, bin mit zehn Jahren ins Internat gegangen. Die Kilometer, die sie für mich zurückgelegt haben. Ich werde ihnen niemals genug dafür danken können, was sie für mich getan haben."

Pavard traf für Frankreich zum Ausgleich gegen Argentinien

Pavard brachte die französische Auswahl am Samstag mit seinem Premierentreffer für die Nationalmannschaft wieder auf Kurs und legte mit dem zwischenzeitlichen 2:2 den Grundstein für das Weiterkommen in die Runde der letzten Acht (hier gibt es das Spiel im Ticker zum Nachlesen). Nach einer Flanke von linken Seite klärten die Argentinier unsauber. Der Ball flog Richtung Strafraumgrenze, wo ihn Pavard ihn mit vollem Risiko, halb in der Luft liegend, mit dem Spann traf und ihn mit einer unnachahmlichen Flugkurve oben links ins Eck beförderte.

Im Achtelfinale absolvierte Pavard erst sein neuntes Spiel für Frankreich. Im Verein schnürt er aktuell für den Bundesligisten VfB Stuttgart die Schuhe, wird aber heftig von anderen Klubs umworben.

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