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Atletico-Boss Gil Marin kritisiert Werben um Griezmann: "Es reicht uns mit Barcelonas Gehabe"

08:04 MESZ 09.05.18
Antoine Griezmann Atletico Madrid 28012018
In Spanien bahnt sich ein Transferbeben an. Offenbar will Barcelona die Ausstiegsklausel von Griezmann ziehen. Das stößt den Rojiblancos sauer auf.

Der FC Barcelona hat angeblich mit dem Werben um Antoine Griezmann begonnen, weswegen sich Atletico Madrids Geschäftsführer Gil Marin energisch gegen das Vorgehen des spanischen Meisters wehrt.

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Wie mehrere spanische Medien am Dienstagabend berichteten, will der FC Barcelona die Ausstiegsklausel von Griezmann ziehen. Die Entscheidungsgewalt läge damit allein beim Spieler, den Barcelonas Präsident Josep Maria Bartomeu und Luis Suarez zuletzt öffentlich umwarben.

Dies sorgte für Ärger bei Marin: "Es reicht uns mit Barcelonas Gehabe. Dass ein Präsident und ein Spieler in dieser Art über die Zukunft eines Spielers mit einem gültigen Vertrag sprechen, zeigt einen absoluten Mangel an Respekt gegenüber Atletico Madrid und den Fans. Ganz besonders so kurz vor einem europäischen Finale", sagte er auf der offiziellen Atletico-Website.

Marin verdeutlichte: "Wir haben noch nicht einmal wegen Griezmann verhandelt und haben das auch nicht vor. Vor einigen Monaten habe ich selbst zu Bartomeu gesagt, dass der Spieler nicht zum Verkauf steht und dass wir ihn auch nicht abgeben werden."

Atletico Madrid will Entschädigung im Falle eines Transfers

Atletico würde selbst im Fall der aktivierten Ausstiegsklausel rechtliche Schritte ergreifen: "Sollte sich der Spieler aufgrund des Drucks durch den FC Barcelona dazu entscheiden, seinen Vertrag aufzulösen, würde Atletico Madrid eine Entschädigung vom FC Barcelona verlangen."

Marin schloss sein Statement: "Genug ist genug. Ich hoffe, dass dieses Statement seinen Zweck erfüllt und die Fans von Atletico Madrid sich an diesem Moment erfreuen können, in dem wir uns auf unser Finale so vorbereiten, wie wir es eigentlich sollten."