Arjen Robben nach Testspiel-Sieg gegen PSG im Interview: "Müssen den Gegnern nicht alles verraten"

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Arjen Robben spricht nach dem 3:1 über PSG im Interview über die Arbeitsweise seines neuen Trainers - zu viel verraten möchte er allerdings nicht.


MIXED-ZONE-INTERVIEW

Der FC Bayern München bezwingt beim International Champions Cup Paris Saint-Germain mit 3:1. Aufgrund der vielen fehlenden Stars auf beiden Seiten, bekamen im Klagenfurter Wörthersee-Stadion hüben wie drüben vor allem junge Talente ihre Chance. 

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Im Anschluss an die Begegnung der beiden namhaften Teams äußert sich Arjen Robben, einer der wenigen Stars, die an diesem Nachmittag auf dem Platz standen, in der Mixed Zone zum ersten Test der Saison. Außerdem spricht der Niederländer über seinen neuen Trainer und dessen Arbeitsweise sowie die etlichen Youngster, die in der Vorbereitung Profiluft schnuppern dürfen.

Arjen, der FC Bayern hat das erste Spiel unter Niko Kovac gewonnen. Was lief gut und was ist noch ausbaufähig?

Arjen Robben: Es ist ja typisch, dass in der Vorbereitung einige Sachen gut und andere Dinge noch nicht so rund laufen. Wir haben einige Zeit gebraucht, um ins Spiel zu kommen und in der ersten Halbzeit zu viele unnötige Fehler gemacht. Dann bekommt man gegen jede Mannschaft Probleme. In der zweiten Halbzeit hatten wir einige gute Angriffe, Chancen kreiert, die wir dann auch genutzt haben. Außerdem waren wir zum Ende etwas fitter. Ich glaube, PSG hatte dann physische Probleme. Das müssen wir mitnehmen, aber dafür haben wir auch hart gearbeitet.

Wie ist denn Ihr erster Eindruck vom neuen Trainer?

Robben: Der erste Eindruck ist sehr gut. Er ist natürlich noch jung und sehr ehrgeizig. Wir alle, besonders aber auch die erfahrenen Spieler, werden versuchen, ihn zu unterstützen. Er ist sehr fleißig und kommuniziert klar, worauf er Wert legt. Das müssen wir als Spieler umsetzen.

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Worauf legt er denn Wert?

Robben: Ich möchte da nicht ins Detail gehen. Das machen wir alles intern. Wir müssen den Gegnern ja auch nicht alles verraten.

Kovac hat mehrfach erklärt, dass er gerne intensiv arbeitet. Können Sie das bestätigen?

Robben: Das haben ja alle sehen können. Die Trainingseinheiten sind teilweise ein bisschen länger. Er legt Wert darauf, dass wir fit sind. Das ist ganz wichtig. Wir haben sehr viel Qualität in unserer Mannschaft. Es ist zwar keine Mannschaft unschlagbar, aber wenn wir alle fit sind, wird es sehr schwierig, uns zu bezwingen.

Viele Stammspieler haben heute gefehlt. Wie haben Sie die jungen Spieler wahrgenommen?

Robben: Die Jungs machen sehr gut mit. Es ist gar nicht so einfach, plötzlich mit den Profis zu trainieren oder zu spielen. Die müssen und möchten sich alle beweisen, wollen sich zeigen. Hoffentlich spielen einige von ihnen in ein paar Jahren in der ersten Mannschaft.

Apropos junge Spieler. Renato Sanches ist wieder zurück beim FC Bayern. Hat er sich verändert?

Robben: Darüber sollte man nicht zu viel reden. Er ist noch sehr jung und hat noch alle Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Der Verein wird ihn dabei unterstützen. Ich bin mir sicher, dass er am Ball bleibt. 

Zwei Tore sind nach Standards gefallen. Dürften diese Situationen auch ein probates Mittel für die nächste Saison sein?

Robben: Im internationalen Spitzenfußball können Standardsituationen immer den Unterschied ausmachen. Ganz egal, ob es ein Freundschaftsspiel ist oder ein Champions-League-Viertelfinale. Man muss diesbezüglich offensiv und defensiv gut vorbereitet sein. 

Jetzt geht es in die USA. Freuen Sie sich oder wären Sie lieber in München geblieben?

Robben: Ich glaube, das ist eine schöne Abwechslung. Ich persönlich habe diese Reisen in den letzten beiden Jahren aufgrund von Verletzungen verpasst. Ich freue mich darauf, mal wieder etwas anderes zu sehen. Das wird sicherlich eine gute Reise. 

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