Ägypten-Coach Hector Cuper rüffelt Sergio Ramos wegen Aussagen zur Salah-Verletzung: "Ist er ein Arzt?"

Kommentare
Nach der Verletzung von Mohamed Salah im CL-Finale befand Sergio Ramos, Salah hätte doch weiterspielen können. Ägypten-Coach Cuper sieht das anders.

Ägyptens Nationaltrainer Hector Cuper hat Sergio Ramos von Real Madrid für dessen Aussagen zur Verletzung von Mohamed Salah im Champions-League-Finale zwischen den Königlichen und dem FC Liverpool stark kritisiert.

Erlebe Europas Top-Ligen live und auf Abruf auf DAZN. Jetzt Gratismonat sichern!

Den Ramos-Aussagen, Salah hätte nach einer schmerzlindernden Spritze weiterspielen können, entgegnete Cuper auf einer Pressekonferenz vor dem Testspiel Ägyptens gegen Belgien: "Ich habe keine Zweifel daran, dass er weitergespielt hätte, wenn es gegangen wäre. Ein Champions-League-Finale ist etwas Außergewöhnliches. Ich bin kein Arzt, ich weiß nicht, ob Sergio Ramos einer ist?"

Nach einem Zweikampf mit Ramos in der ersten Halbzeit des Finales in Kiew war der Ägypter unglücklich auf die Schulter gefallen und musste kurze Zeit später das Spielfeld verlassen.

Cuper hofft auf Salah: "Sind optimistisch"

Mit den späteren Aussagen des Real-Kapitäns zeigte sich der 62-jährige Cuper alles andere als einverstanden. "Die Wahrheit ist, dass Ärzte die Verletzungen eines Spielers feststellen", sagte der Argentinier.

Hinsichtlich der bevorstehenden Weltmeisterschaft hofft Cuper, dass der Liverpool-Star schnell wieder mit an Bord ist. "Meiner Meinung nach hat Salah eine schwierige Verletzung, der Heilungsprozess ist aber im Gange. Wir sind optimistisch, dass er bei der WM auflaufen wird", machte er klar.

Ägypten trifft in der Gruppenphase auf Uruguay (15. Juni), Gastgeber Russland (19. Juni) und Saudi-Arabien (25. Juni).

Mehr zu Ägypten und Mohamed Salah:

Nächster Artikel:
BVB: News und Transfer-Gerüchte zu Borussia Dortmund - Bayern wollte Sancho nicht, Sponsor sorgt für Empörung
Nächster Artikel:
Gladbach-Trainer Dieter Hecking mit Plädoyer für Bayern Münchens Niko Kovac: "Ungeduld ist völlig überzogen"
Nächster Artikel:
Arsene Wenger appelliert an Bundestrainer Joachim Löw: "Deutschland braucht Mesut Özil"
Nächster Artikel:
DFB-Star Toni Kroos über Frankreich-Spiel: "Eine der Niederlagen, die am meisten Spaß gemacht hat"
Nächster Artikel:
Oliver Bierhoff stärkt Jogi Löw trotz Niederlage gegen Frankreich den Rücken: "Wichtiges, gutes Zeichen"
Schließen