MICHAEL OLISE BAYERN MÜNCHENGetty Images

Zwei Aktionen während der Meisterfeier werfen Fragen auf: Michael Olise sorgt bei Fans des FC Bayern München für große Verwunderung

So war der französische Offensivkünstler nach dem 4:2-Sieg gegen den VfB Stuttgart, der vorzeitig den Gewinn der 35. deutschen Meisterschaft sicherstellte, der einzige Münchner Akteur auf dem Rasen der Allianz Arena, der nicht eines der extra angefertigten Meister-Shirts samt Kakadu-Motiv an hatte.

  • Stattdessen behielt Olise sein Match-Trikot an, welches er bereits während der Partie gegen die Schwaben getragen hatte. Auf den Social-Media-Kanälen des deutschen Rekordmeisters, wo zahlreiche Beiträge der Feierlichkeiten veröffentlicht wurden und man dabei hier und da auch Olise zu Gesicht bekam, löste dies große Verwunderung aus.

    Für zahlreiche Fragen in den Kommentaren sorgte dann auch das Fehlen des Franzosen beim Meisterfoto vor der Südkurve. Dort versammelten sich alle Spieler der Bayern sowie der Trainer- und Betreuer-Stuff von Vincent Kompany, von Olise fehlte auf dem Bild aber jegliche Spur.

    Warum genau der 24-Jährige nicht dabei war, ist nicht bekannt. Auch auf ihren Online-Kanälen machten die Bayern keine weiteren Angaben, warum Olise den "Trikottausch" verweigerte und das Meisterfoto schwänzte.

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    Michael Olise als "Mr. Nonchalant" beim FC Bayern bekannt

    Gleichwohl sollte das Verhalten des Franzosen eingefleischten Bayern-Fans nicht gerade neu sein. In seinen nun beinahe zwei Jahren beim FC Bayern fiel Olise häufiger als "Mr. Nonchalant" auf. Während er auf dem Platz für seine extravagante Spielweise und teilweise auch Jubelposen bekannt ist, macht er abseits davon regelmäßig durch fast schon übertriebene Coolness, Lässigkeit und vermeintliches Desinteresse auf sich aufmerksam.

    So verweigerte er unter anderem bei der letztjährigen Meisterfeier auf dem Münchner Rathausbalkon, sich mit der Meisterschale ablichten zu lassen. Als seine Teamkollegen feierten, spielte er auf seinem Handy eine Runde Online-Schach.

    Seine Mitspieler betonen wiederum regelmäßig, dass sich Olise lediglich gegenüber der Öffentlichkeit so kalt gebe. "Er unterhält sich und lacht mit allen", sagte Innenverteidiger Jonathan Tah über den Franzosen. Olise sei sogar "in der WhatsApp-Gruppe unserer Mannschaft der Anführer".

Häufig gestellte Fragen

Er wird vor allem als Rechtsaußen eingesetzt – und das klassisch als inverser Flügelspieler, weil er als Linksfuß von rechts nach innen ziehen kann. Je nach System spielt er aber auch im offensiven Mittelfeld.

Michael Olise hat am 12. Dezember 2001 in Hammersmith, London, das Licht der Welt erblickt – und das genauer gesagt im Stadtteil White City.

Nach der Nummer 7 bei Crystal Palace trägt er beim FC Bayern die 17.

Dazu spalten sich die Angaben, aber überwiegend liegen sie bei 1,84 Meter. 

Michael Olise wiegt 68 Kilogramm.

Laut Angaben des FC Bayern trägt er die Schuhgröße 44.

Er ist Linksfuß – ein entscheidender Baustein seines Spielerprofils, vor allem in seiner Rolle als inverser Winger.

Er hat in der Akademie des FC Chelsea bekommen, ist später zu Manchester City gewechselt und hat anschließend über die Reading-Academy den Weg in den Profifußball gefunden.

Michael Olise lebt in der Region München, ein genauer Wohnort ist nicht öffentlich bekannt.

Michael Olise fährt – wie mehrere Bayern-Profis – einen Audi RS e-tron GT performance, das offizielle Spielermodell aus der Audi-Partnerschaft.

Öffentlich gibt es keine Hinweise auf fließende Deutschkenntnisse. 

Dazu ist nichts bekannt. 

Auch hier völlige Abschottung: Sein Beziehungsstatus ist nicht öffentlich, und Michael Olise äußert sich dazu nie.

Beim FC Bayern verdient er 13,5 Millionen Euro pro Jahr plus Boni – sein Nettovermögen dürfte klar im zweistelligen Millionenbereich liegen.

Er hat bereits mehrere Titel gesammelt – davon zwei mit dem FC Bayern, mit dem sich Michael Olise 2025 zum deutscher Meister sowie zum DFL-Supercup-Sieger gekrönt hat.

Er ist 2025 erstmals nominiert gewesen und hat dort Platz 30 belegt.

Er wurde ebenso wenig zum FIFA-Weltfußballer gewählt.

Sein Name selbst – und manchmal die Diskussion über seine Aussprache – steht stärker im Fokus als ein klassischer Spitzname