Max EberlGetty Images

Spektakuläre Transferpläne des FC Bayern: Verkaufskandidaten soll bis zu 80 Millionen Euro einbringen

Wie die Sport Bild berichtet, sondieren Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund den Markt nach einem neuen Rechtsverteidiger und einem Backup für Luis Diaz und die linke Offensivseite. Demnach plane man für die beiden Kaderbaustellen mit einem Transferbudget in Höhe von knapp 80 Millionen Euro.

  • Palhinha und Zaragoza sollen dem FC Bayern bis zu 40 Millionen Euro einbringen

    Die sollen in erster Linie über Verkäufe generiert werden. Der deutsche Rekordmeister hoffe demnach darauf, dass die abstiegsbedrohten Spurs bei dem noch verliehenen Joao Palhinha im Falle eines Klassenerhalts die Kaufoption in Höhe von kolportierten 30 Millionen Euro ziehen werden. Laut Sky geht die Tendenz durchaus dahin, überzeugte Palhinha doch besonders in der ersten Phase der Spielzeit und trat sogar als Torschütze hervor.

    Auch der aktuell an die AS Roma verliehene Bryan Zaragoza soll den Münchnern noch Geld einbringen, doch dieser Fall könnte sich als etwas komplizierter gestalten. Zaragozas Leihvertrag mit Celta Vigo war im Februar aufgelöst worden, anschließend zog der Spanier für eine Leihgebühr in Höhe von zwei Millionen Euro weiter nach Rom. 

    Die Giallorossi sollen dem Vernehmen nach eine Kaufpflicht haben, wenn Zaragoza 50 Prozent der möglichen Spielminuten bis Saisonende absolviert und die Roma sich für die Champions oder Europa League qualifiziert. Letzteres ist aktuell wesentlich wahrscheinlicher. Die Roma rangiert derzeit auf Platz sechs, hat aber auf die Champions-League-Ränge schon vier Punkte Rückstand. 

    Zaragoza spielt jedoch mittlerweile nach drei guten Auftritten und ersten Startelfmandaten gar keine Rolle mehr. In der Serie A saß der 24-Jährige nun schon viermal in Folge über 90 Minuten auf der Bank. Fraglich, ob die Roma tatsächlich im Sommer zuschlagen wird.

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  • FC Bayern München v Borussia Mönchengladbach - BundesligaGetty Images Sport

    Kim beim FC Bayern weiterhin Verkaufskandidat

    Außerdem soll Min-Jae Kim dem Rekordmeister im Sommer noch einen großen Batzen Geld in die Kasse spülen. In den wichtigen Spielen drückt der Südkoreaner nur noch die Bank, weil Dayot Upamecano und Jonathan Tah gesetzt sind. In der Bundesliga kommt er aber dennoch auf durchaus beträchtliche Spielzeit, allerdings hat der FCB in Hiroki Ito und Josip Stanisic auch zwei weitere Alternativen für die Innenverteidigung.

    Spätestens seit der Tah-Ankunft im vergangenen Sommer gilt Kim als Verkaufskandidat. Sein Vertrag läuft noch bis 2028, es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass er diesen erfüllt. Wie Calciomercato berichtet, ist Kim Thema bei der AC Mailand. Der FC Bayern sei ab einem konkretem Angebot über 30 Millionen Euro gesprächsbereit, berichtete zuletzt die Bild. Noch im vergangenen Sommer hatte der 29-Jährige einen Abschied vom FCB abgelehnt, das könnte sich nun aber ändern.

  • Givairo Read Feyenoord 2025Getty Images

    FC Bayern will wohl Read als neuen Rechtsverteidiger und hat viele Flügelspieler im Blick

    Sollte der FC Bayern tatsächlich über Spielerverkäufe ein Transferbudget in Höhe von 80 Millionen Euro zur Verfügung stehen, so gelten Givairo Read von Feyenoord Rotterdam und Josh Acheampong vom FC Chelsea als die heißesten Transferkandidaten für die rechte Abwehrseite. 

    Für die offensive Flügelposition hinter Luis Diaz sei die Kandidatenliste deutlich größer und umfasse auch prominentere Namen, mit denen man sich auf der Geschäftsstelle beschäftige. Genannt werden Nico Williams, Said El Mala, Rayane Messi, Malick Fofana, Bazoumana Toure und Kevin Schade. Auch Yan Diomande und Phil Foden tauchen in dem Bericht auf, eine Verpflichtung dürfte jedoch mit dem Transferbudget erstens kaum realisierbar sein und zweitens mit Blick auf Diaz' Status und Leistungen auch kaum Sinn ergeben.

    Eine kostengünstigere Alternative könnte Arijon Ibrahimovic sein, der im Sommer von einer Leihe beim 1. FC Heidenheim zurückkehrt und erstmals in seiner Profikarriere zum absoluten Stammspieler avancierte. Vincent Kompany soll der Entwicklung des deutschen Juniorennationalspielers durchaus "wohlwollend" gegenüberstehen.

Häufig gestellte Fragen

Der FC Bayern München wurde am 27. Februar 1900 im Schwabinger Café Gisela gegründet. Gründungsmitglieder waren elf junge Männer, angeführt vom späteren ersten Präsidenten Franz John. Die Gründung bedeutete die Abspaltung vom MTV München.

An der FC Bayern München AG, die sich insbesondere um die Fußballabteilung kümmert, hält der eigetragene Verein (eV) des FC Bayern München, also die rund 400.000 Mitglieder, mit 75 Prozent den Hauptanteil. Die restlichen 25 Prozent halten die Adidas AG, die Allianz SE und die Audi AG zu gleichen Anteilen (je 8,33 Prozent).

Das Stadion des FC Bayern München befindet sich im Norden der bayerischen Landeshauptstadt (Schwabing-Freimann) und trägt den Namen Allianz Arena.

Das Stadion des FC Bayern München, die Allianz Arena, bietet bei nationalen Spielen 75.024 Plätze, bei internationalen Ansetzungen 70.000.

Der FC Bayern München hat in seiner langen Historie eine Vielzahl von nationalen und internationalen Titeln gewonnen. Darunter zählen:

  • 33-mal deutscher Meister (22/23, 21/22, 20/21, 19/20, 18/19, 17/18, 16/17, 15/16, 14/15, 13/14, 12/13, 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 00/01, 99/00, 98/99, 96/97, 93/94, 89/90, 88/89, 86/87, 85/86, 84/85, 80/81, 79/80, 73/74, 72/73, 71/72, 68/69, 31/32)
  • 20-mal DFB-Pokal Sieger (19/20, 18/19, 15/16, 13/14, 12/13 , 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 99/00, 97/98, 85/86, 83/84, 81/82, 70/71, 68/69, 66/67, 65/66, 56/57)
  • 3-mal Champions League Sieger (19/20, 12/13, 00/01)
  • 3-mal Europapokal der Landesmeister Sieger (75/76, 74/75, 73/74)
  • 2-mal FIFA Klub-WM Sieger (20/21, 13/14)
  • 2-mal Weltpokal Sieger (2001 , 1976)
  • 2-mal UEFA Supercup Sieger (20/21, 13/14)
  • 1-mal UEFA Cup Sieger (95/96)
  • 1-mal Europapokal der Pokalsieger Sieger (66/67)
  • 10-mal deutscher Superpokalsieger (22/23, 21/22, 20/21, 18/19, 17/18, 16/17, 12/13, 10/11, 90/91, 87/88)
  • 6-mal deutscher Ligapokalsieger (07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98)
  • 1-mal süddeutscher Pokalsieger (56/57)

Der FC Bayern München hat 33-mal die deutsche Meisterschaft gewonnen.

Aktuell hält Thomas Müller den Rekord für die meisten Einsätze für den FC Bayern München. Müller absolvierte bislang 746 Pflichtspiele für den FCB.

Die meisten Tore für den FC Bayern München hat Gerd Müller geschossen. Die mittlerweile verstorbene Vereinslegende traf 570-mal im Dress des deutschen Rekordmeisters. Dafür brauchte er 613 Spiele.

Für den FC Bayern München spielten eine Vielzahl an legendären Fußballern. Folgende Spieler trugen allesamt das Trikot des FCB:

Oliver Kahn, Sepp Maier, Manuel Neuer, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Klaus Augenthaler, Philipp Lahm, David Alaba, Bixente Lizarazu, Lúcio, Georg "Katsche" Schwarzenbeck, Stefan Effenberg, Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus, Franz "Bulle" Roth, Joshua Kimmich, Xabi Alonso, Franck Ribéry, Arjen Robben, Jamal Musiala, Mehmet Scholl, Uli Hoeneß, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge, Giovane Élber, Robert Lewandowski, Thomas Müller und Claudio Pizarro.

Beim FC Bayern München standen in der Geschichte viele berühmte und erfolgreiche Trainer an der Seitenlinie. Dazu gehören:

Zlatko "Tschik" Cajkovski, Udo Lattek, Dettmar Cramer, Jupp Heynckes, Erich Ribbeck, Franz Beckenbauer, Giovanni Trapattoni, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld, Felix Magath, Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Hansi Flick und Thomas Tuchel.

Der Spitzname des FC Bayern München nimmt Bezug auf die Vereinsfarben. So werden die Spieler des deutschen Rekordmeisters meist nur "die Roten" genannt.

Darüber hinaus ist auch der Begriff "FC Hollywood" gebräuchlich, welchen der ehemalige Trainer Giovanni Trapattoni prägte. Der Spitzname bezieht sich auf eine turbulente Zeit des Vereins während der 90er-Jahre, als es zwischen einigen hochrangigen Spielern und Funktionären des Klubs zu Auseinandersetzungen kam - ähnlich wie in einer täglichen Seifenoper.