Mit der Ankunft von Arne Slot als Trainer änderte sich die Philosophie. Die Mannschaft setzte auf „einheitliches Zusammenspiel“, wobei es keinen Platz für einen „überragenden Star“ gab, und tätigte im Sommertransferfenster starke Transfers und enorme finanzielle Investitionen.
Im Laufe der Zeit zeigten die von der Vereinsführung wöchentlich überwachten Leistungsdaten von Salah einen Rückgang bei einigen Offensivkennzahlen, wie beispielsweise seinen Ballkontakten im Strafraum (ein Rückgang um bis zu 25 % laut einigen Analysen). Das war keine persönliche Entscheidung, sondern eine taktische: Das System stand an erster Stelle.
Slott setzte die Rotation systematisch um. Salah saß in entscheidenden Spielen auf der Bank, und seine Rolle schrumpfte.
Dann, im Dezember 2025, nach dem 3:3-Unentschieden gegen Leeds United, bei dem er lange Zeit nur Ersatzspieler war, explodierte Salah in öffentlichen Äußerungen, in denen er den Verein direkt beschuldigte: „Der Verein wollte mich vor den Bus werfen, als wäre ich hier das Problem. Das bin ich nicht.“
Dann sprach er den entscheidenden Satz, der die Verschwörung aufdeckte, nachdem man ihm vorgaukelte, seinen Wunsch nach Vertragsverlängerung zu erfüllen: „Es ist ganz offensichtlich, dass jemand will, dass ich die ganze Schuld auf mich nehme. Jemand will mich nicht im Verein haben“, und zeigte mit dem Finger auf diejenigen hinter den Kulissen, die den Plan zur Marginalisierung umsetzten, dessen Wahrheit ihm zunächst nicht bewusst war.
Der Spieler fühlte sich respektlos behandelt, während die dem Verein nahestehende Presse sich auf die verbesserten Ergebnisse der Mannschaft in bestimmten Phasen konzentrierte, ohne sich vollständig auf ihn zu verlassen.
Das Bild wandelte sich allmählich vom „ungerecht behandelten König“ zum „Star, der ein astronomisches Gehalt bezieht und Schwierigkeiten hat, sich an die defensiven Anforderungen anzupassen“, und er stand täglich unter heftigem Medienbeschuss, angeführt von Jamie Carragher, Rooney, Scholes und anderen.
So verlor Salah schließlich einen Teil der bedingungslosen Unterstützung der Fans, und es gelang der Vereinsführung, die Debatte von „Warum wird die Teamlegende an den Rand gedrängt?“ auf „Ist das Wohl des Spielers wichtiger als das Wohl der Mannschaft?“ zu lenken.
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