Diaz hatte am Samstag im Bundesligaspiel bei Bayer Leverkusen (1:1) in der 84. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen. Schiedsrichter Christian Dingert hatte seine Entscheidung anschließend als Fehler bezeichnet. "Wenn ich jetzt die Bilder sehe, ist es kein Elfmeter. Gelb-Rot ist sehr hart, das würde ich jetzt nicht mehr so geben", sagte er.
Für das Sportgericht war die Einlassung von Dingert allerdings nicht relevant, wie der Vorsitzende Richter Stephan Oberholz erläuterte. "Entscheidend ist, dass sich der Vorgang als Tatsachenentscheidung darstellt, die nur dann korrigiert werden kann, wenn sie gravierend, offenkundig und ohne jeden Zweifel objektiv unrichtig ist. Das ist hier nicht der Fall", sagte er.