Michael OliseGetty Images

"Ich hätte es gepfiffen": Würde dem FC Bayern München im Champions-League-Kracher gegen Real Madrid ein Elfmeter verwehrt?

Rund um den 2:1-Sieg des FC Bayern München im Viertelfinalhinspiel der Champions League bei Real Madrid ging eine kontrovers zu diskutierende Szene aus der absoluten Schlussphase der Partie beinahe unter.

  • In der vierten Minute der Nachspielzeit ging Bayerns Offensivspieler Michael Olise im gegnerischen Strafraum nach einem Schubser von Reals Linksverteidiger Alvaro Carreras zu Boden. Schiedsrichter Michael Oliver verweigerte bei der durchaus elfmeterwürdigen Aktion jedoch einen Pfiff und auch der VAR griff nicht mehr ein.

    Olise beschwerte sich unmittelbar nach Abpfiff bei dem Unparteiischen - und der ehemalige deutsche Top-Schiedsrichter Lutz Wagner pflichtete dem Franzosen bei. "Es ist in der Tat so: Über einen Elfmeter hätte sich Real Madrid nicht beschweren dürfen", sagte Wagner in seiner Funktion als Schiedsrichter-Experte bei Prime.

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  • Schiedsrichter Oliver insgesamt mit großzügiger Linie

    Allerdings nahm er Oliver wegen dessen insgesamt großzügiger Linie im gesamten Spiel auch in Schutz: "Er hat bei einigen anderen Aktionen in der gleichen Preisklasse einiges laufen lassen - deswegen fand ich es schlüssig. Diese Szene passte also in seine Linie, auch wenn man sie einzeln betrachtet natürlich kontrovers diskutieren kann."

    Weltmeister Christoph Kramer störte sich indes daran, dass Olise den Kontakt lieber dankend für ein Fallen annahm, anstatt alles daran zu setzen, auf den Beinen zu bleiben und so möglicherweise noch ein Tor zu erzielen: "Ich frage mich bei solchen Situationen immer: Der Stürmer, also Olise in dem Fall, wäre ja am Fünfereck frei zum Schuss gekommen, also das ist eigentlich ein klares Tor. Da machst du normalerweise alles, um stehen zu bleiben - er fällt." Er verstehe aufgrund der Wichtigkeit des Spiels zwar, dass Schiedsrichter Oliver nicht auf den Punkt zeigte. "Aber ich hätte es gepfiffen", so Kramer.

  • FC Bayern München, Spielplan: Die nächsten Spiele des FCB

    Datum

    Uhrzeit

    Begegnung

    Samstag, 11. April

    18.30 Uhr

    FC St. Pauli - FC Bayern (Bundesliga)

    Mittwoch, 15. April

    21 Uhr

    FC Bayern - Real Madrid (Champions League)

Häufig gestellte Fragen

Der FC Bayern München wurde am 27. Februar 1900 im Schwabinger Café Gisela gegründet. Gründungsmitglieder waren elf junge Männer, angeführt vom späteren ersten Präsidenten Franz John. Die Gründung bedeutete die Abspaltung vom MTV München.

An der FC Bayern München AG, die sich insbesondere um die Fußballabteilung kümmert, hält der eigetragene Verein (eV) des FC Bayern München, also die rund 400.000 Mitglieder, mit 75 Prozent den Hauptanteil. Die restlichen 25 Prozent halten die Adidas AG, die Allianz SE und die Audi AG zu gleichen Anteilen (je 8,33 Prozent).

Das Stadion des FC Bayern München befindet sich im Norden der bayerischen Landeshauptstadt (Schwabing-Freimann) und trägt den Namen Allianz Arena.

Das Stadion des FC Bayern München, die Allianz Arena, bietet bei nationalen Spielen 75.024 Plätze, bei internationalen Ansetzungen 70.000.

Der FC Bayern München hat in seiner langen Historie eine Vielzahl von nationalen und internationalen Titeln gewonnen. Darunter zählen:

  • 33-mal deutscher Meister (22/23, 21/22, 20/21, 19/20, 18/19, 17/18, 16/17, 15/16, 14/15, 13/14, 12/13, 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 00/01, 99/00, 98/99, 96/97, 93/94, 89/90, 88/89, 86/87, 85/86, 84/85, 80/81, 79/80, 73/74, 72/73, 71/72, 68/69, 31/32)
  • 20-mal DFB-Pokal Sieger (19/20, 18/19, 15/16, 13/14, 12/13 , 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 99/00, 97/98, 85/86, 83/84, 81/82, 70/71, 68/69, 66/67, 65/66, 56/57)
  • 3-mal Champions League Sieger (19/20, 12/13, 00/01)
  • 3-mal Europapokal der Landesmeister Sieger (75/76, 74/75, 73/74)
  • 2-mal FIFA Klub-WM Sieger (20/21, 13/14)
  • 2-mal Weltpokal Sieger (2001 , 1976)
  • 2-mal UEFA Supercup Sieger (20/21, 13/14)
  • 1-mal UEFA Cup Sieger (95/96)
  • 1-mal Europapokal der Pokalsieger Sieger (66/67)
  • 10-mal deutscher Superpokalsieger (22/23, 21/22, 20/21, 18/19, 17/18, 16/17, 12/13, 10/11, 90/91, 87/88)
  • 6-mal deutscher Ligapokalsieger (07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98)
  • 1-mal süddeutscher Pokalsieger (56/57)

Der FC Bayern München hat 33-mal die deutsche Meisterschaft gewonnen.

Aktuell hält Thomas Müller den Rekord für die meisten Einsätze für den FC Bayern München. Müller absolvierte bislang 746 Pflichtspiele für den FCB.

Die meisten Tore für den FC Bayern München hat Gerd Müller geschossen. Die mittlerweile verstorbene Vereinslegende traf 570-mal im Dress des deutschen Rekordmeisters. Dafür brauchte er 613 Spiele.

Für den FC Bayern München spielten eine Vielzahl an legendären Fußballern. Folgende Spieler trugen allesamt das Trikot des FCB:

Oliver Kahn, Sepp Maier, Manuel Neuer, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Klaus Augenthaler, Philipp Lahm, David Alaba, Bixente Lizarazu, Lúcio, Georg "Katsche" Schwarzenbeck, Stefan Effenberg, Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus, Franz "Bulle" Roth, Joshua Kimmich, Xabi Alonso, Franck Ribéry, Arjen Robben, Jamal Musiala, Mehmet Scholl, Uli Hoeneß, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge, Giovane Élber, Robert Lewandowski, Thomas Müller und Claudio Pizarro.

Beim FC Bayern München standen in der Geschichte viele berühmte und erfolgreiche Trainer an der Seitenlinie. Dazu gehören:

Zlatko "Tschik" Cajkovski, Udo Lattek, Dettmar Cramer, Jupp Heynckes, Erich Ribbeck, Franz Beckenbauer, Giovanni Trapattoni, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld, Felix Magath, Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Hansi Flick und Thomas Tuchel.

Der Spitzname des FC Bayern München nimmt Bezug auf die Vereinsfarben. So werden die Spieler des deutschen Rekordmeisters meist nur "die Roten" genannt.

Darüber hinaus ist auch der Begriff "FC Hollywood" gebräuchlich, welchen der ehemalige Trainer Giovanni Trapattoni prägte. Der Spitzname bezieht sich auf eine turbulente Zeit des Vereins während der 90er-Jahre, als es zwischen einigen hochrangigen Spielern und Funktionären des Klubs zu Auseinandersetzungen kam - ähnlich wie in einer täglichen Seifenoper.