Hazard, Neymar und Co.: Diese Stars könnte Zidane im Sommer verpflichten

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Zinedine Zidane ist zurück auf dem Trainerstuhl Real Madrids. Goal wirft einen Blick auf mögliche Verpflichtungen des Franzosen.

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    Neymar | Paris Saint-Germain

    Der Brasilianer trat 2017 bei PSG an, um der beste Spieler der Welt zu werden und endlich ohne den langen Schatten von Lionel Messi die Champions League zu gewinnen. Zwar dominierte der Klub von der Seine, angetrieben von Superstar und Herzstück Neymar die heimische Liga seitdem nach Belieben, in der Königsklasse erlitt man bei der längst legendären Remontada aber einen Schock, auf den in der laufenden Saison gegen Manchester United gleich der nächste folgte. 

    Neymar ist mittlerweile 27, sein Anspruch ist allerhöchstes Niveau, weshalb man kein Prophet sein muss, um zu erahnen, dass Neymar sich Gedanken bezüglich seiner Zukunft macht und die Entscheidung bezüglich seines nächsten Schritts strategisch und wohlüberlegt treffen wird. Dass Real Madrid, das im Sommer nach Goal-Informationen für Zidane die Geldbörse öffnen wird, ein Top-Kandidat auf eine mögliche Verpflichtung Neymars ist, gilt als gesichert, passten die Königlichen doch sehr gut zu Neymars Ehrgeiz, endlich das Maximum aus seiner Karriere herauszuholen. Real soll indes bereit sein, für den Offensivstar einen Transferrekord zu brechen. 

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    Eden Hazard | Chelsea

    Seit mittlerweile mehreren Jahren halten sich die Gerüchte eines Wechsels Hazards zu Real Madrid hartnäckig. Diese befeuerte der Belgier Anfang Februar mit der Aussage, er wisse, wohin seine Reise gehe. Umso überraschender kam Ende des gleichen Monats die Meldung der in der Regel gut informierten Marca, Real habe Abstand von einer Verpflichtung genommen, um Vinicius den Raum zu geben, zum Next Big Thing heran zu reifen. 

    Am Montag platzte dann die Bombe und Real holte Zinedine Zidane auf die Trainerbank zurück - ein Coup, der freilich viel verändern kann. Hazard und Zidane schätzen einander, der Franzose schwärmte in der Vergangenheit vom Dribbler, Hazard konstatierte, es sei ein Traum, eines Tages für Zidane zu spielen. Und der will jetzt ernst machen: Nach Goal-Informationen plant Real, Hazard im Sommer zu verpflichten, Zidane will Hazard zum Königstransfer machen und ihn als Schlüssel des Umbaus sehen. 117 Millionen Euro fordert Chelsea, Real nahm noch am Montagabend Kontakt auf

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    Marcus Rashford | Manchester United

    Im Winter soll Real Interesse an Rashford gezeigt haben, eine Wiederholung im Sommer ist nicht ausgeschlossen. Allerdings stehen die Chancen auf eine Verpflichtung nicht mehr so gut, seitdem der junge Stürmer unter Ole Gunnar Solskjaer regelrecht aufgeblüht ist.

    Unter Jose Mourinho kam er kaum zum Zuge, mit Solskjaer an der Seitenlinie darf er sogar regelmäßig auf seiner favorisierten Position im Sturmzentrum ran. Gedankenspiele gibt es um einen möglichen Tauschdeal, bei dem Gareth Bale integriert wird. Dieser wird seit Jahren mit United in Verbindung gebracht und war nicht wirklich ein Liebling Zinedine Zidanes.

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    Kylian Mbappe | Paris Saint-Germain

    Der größte Jungstar der Welt kennt sich mit Real-Gerüchten gut aus. Und mit 24 Toren in 21 Ligaspielen, vier Treffern in der Champions League und natürlich dem Triumph bei der WM im vergangenen Sommer dürften diese auch nicht so schnell verstummen.

    Mbappe hat erklärt, er möchte bei PSG bleiben, allerdings witzelte Real-Präsident Florentino Perez bereits darüber, Zinedine Zidane könnte seinen Landsmann ins Santiago Bernabeu lotsen.

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    Mauro Icardi | Inter Milan

    Knieprobleme, Vertragsärger oder der Entzug des Kapitänsamts: Warum Mauro Icardi aktuell bei Inter Mailand nicht mehr mittrainiert ,weiß man nicht so recht.

    Der Stürmer wurde in der Vergangenheit mit Real in Verbindung gebracht. Es soll sogar bereits Verhandlungen gegeben haben, ehe die Verantwortlichen in Madrid wegen des Stils von Icardis Frau und Beraterin Wanda Nara von ihrem Interesse zurücktraten. Womöglich keimt es aber wieder auf, sollte sich zwischen Icardi und Inter keine friedliche Lösung ergeben.

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    Harry Kane | Tottenham

    Karim Benzema hat in dieser Saison zwar zu alter Stärke gefunden, dennoch gilt es als wahrscheinlich, dass Real Madrid auf der Position des Mittelstürmers nachlegt. Und wer wäre da besser geeignet, als Tottenham-Star Harry Kane, der gerade seine fünfte Saison mit mindestens 20 Treffern in der Premier League absolviert!

    2018 verlängerte Kane seinen Vertrag bei den Spurs. Aber eine erneute Saison ohne Titelgewinn könnte auch beim englischen Nationalmannschaftskapitän zu einem Umdenken führen. Wenigstens müssen die Fans der Londoner nach der Zidane-Rückkehr aber nicht auch noch um ihren Trainer Mauricio Pochettino fürchten.

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    Mohamed Salah | Liverpool

    Nach seiner Rekordsaison 2017/18 war Mohamed Salah nicht nur in aller Munde, sondern angeblich auch ein Transferziel für Real, den FC Barcelona und auch Juventus.

    Aktuell läuft es für ihn zwar nicht mehr so blendend, trotzdem kämpft der Ägypter um die Torjägerkanone in der Premier League. Dass Liverpool seinen Superstar ziehen lässt, ist unwahrscheinlich. Der Fall Philippe Coutinho hat aber gezeigt, dass die Reds beim richtigen Preis durchaus schwach werden können.

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    Paulo Dybala | Juventus

    Paulo Dybalas Situation bei Juventus, so scheint es, verläuft in Wellen: Mal winkt ihm eine große Zukunft bei den Bianconeri, dann steht er wieder vor einem vorzeitigen Abschied. Trainer Massimiliano Allegri jedenfalls setzt den hochbegabten Argentinier immer wieder auf die Bank und das führt unweigerliche zu Abschiedsgerüchten.

    Allegris Zukunft in Turin über den Sommer hinaus ist ebenfalls nicht gesichert. Sollte er bleiben, liegt ein Transfer Dybalas durchaus im Bereich des Möglichen. Eine hohe Offerte von Real Madrid käme da wie gerufen.

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    Christian Eriksen | Tottenham

    Bereits in der Vergangenheit tauchte der Spielmacher auf dem Real-Radar auf. Er wäre nicht der erste Mittelfeldstar, der den Weg von Tottenham nach Madrid einschlägt, er folgte den Fußstapfen Luka Modrics.

    Eriksens Vertragssituation ist dabei interessant: Im Sommer ist er er nur noch ein Jahr an die Spurs gebunden und im Falle einer Nicht-Verlängerung könnte ein Verkauf auch im Sinne seines Klubs sein. Bei Real wäre Eriksen der logische Nachfolger des mittlerweile 33 Jahren alten Modric.

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    Cristiano Ronaldo | Juventus

    Ja, Cristiano Ronaldo hat Real Madrid verlassen. Ja, er macht seine Sache bei Juventus gut. Das ist also nicht der wahrscheinlichste aller Transfers.

    Aber Juventus hat Ronaldo geholt, um die Champions League zu gewinnen und danach sieht es aktuell nicht aus. Madrid hat es derweil nicht geschafft, den portugiesischen Superstar zu ersetzen und muss die Vorherrschaft in der Königsklasse beenden.

    Zidane kehrte nach kurzer Zeit zu Real zurück, vielleicht gilt Ähnliches ja auch bald für CR7.