Felix NmechaGetty Images

Der BVB muss wohl tief in die Tasche greifen! Neue Details zur Vertragsverlängerung von Felix Nmecha enthüllt

Wie aus einem Bericht der Bild hervorgeht, greifen die Dortmunder Verantwortlichen für den 25-Jährigen tief in die Tasche. Bislang soll Nmecha bei den Schwarzgelben rund fünf Millionen Euro pro Jahr verdient haben, nun blüht ihm eine Verdopplung seines Salärs auf etwa zehn Millionen Euro.

  • Darüber hinaus wird der Mittelfeldspieler künftig wohl eine Ausstiegsklausel besitzen. Diese soll 2027 bei 80 Millionen Euro liegen, ein Jahr später wäre er schließlich schon für etwas weniger Geld, nämlich für 70 Millionen Euro, zu haben. Sollte ein finanzstarker Klub diese Klausel ziehen, könnte Nmecha den BVB dementsprechend trotz Vertragsverlängerung zeitnah verlassen. Immerhin würde die Borussia dann aber fürstlich entschädigt werden.

    Dortmund hatte am gestrigen Donnerstag bekanntgegeben, dass der ursprünglich bis 2028 laufende Vertrag des sechsfachen Nationalspielers vorzeitig bis 2030 verlängert wird. Wenige Stunden zuvor hatten bereits Sky und die Sport Bild von einer Einigung berichtet.

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  • Borussia Dortmund v SV Werder Bremen - BundesligaGetty Images Sport

    Ricken: Nmecha "identifiziert sich absolut mit Borussia Dortmund

    "Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Weg mit Felix gemeinsam fortsetzen werden. Er identifiziert sich absolut mit Borussia Dortmund und ist ein ganz zentraler Baustein unserer strategischen Kaderplanung", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken: "Seine Vertragsverlängerung ist ein Signal für Kontinuität und unterstreicht unsere Überzeugung, in den nächsten Jahren zusammen erfolgreich zu sein."

    Nmecha selbst erklärte, dass er in seiner Zeit bei den Schwarzgelben "viele großartige Erfahrungen mit diesem Verein und seinen Fans" gemacht habe. "Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen. Das möchte ich zurückgeben, indem ich mein Bestes für Borussia Dortmund gebe."

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    Felix Nmecha hofft auf Teilnahme an der WM 2026

    Die Verlängerung kam durchaus überraschend, schließlich gab es in den vorangegangenen Wochen immer wieder Spekulationen, dass Klubs aus der Premier League großes Interesse hätten und einen Vorstoß wagen wollten. Konkret genannt wurden dabei sein früherer Verein Manchester City, für den er in der Jugend spielte, sowie Manchester United.

    Unter Trainer Niko Kovac ist der 25-Jährige in dieser Saison festes Stammpersonal beim BVB. In der Spielzeit 2025/26 kommt er bereits auf wettbewerbsübergreifend 38 Einsätze und steuerte dabei acht Torbeteiligungen bei - fünf Tore und drei Vorlagen. Einige starke Leistungen im BVB-Trikot brachten ihm zuletzt auch vermehrt Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft ein. Bei den WM-Qualifikationsspielen im November gegen Luxemburg und die Slowakei setzte Bundestrainer Julian Nagelsmann auf ihn. Auch für die Weltmeisterschaft im Sommer gilt er als heißer Kandidat.

    Nmecha war 2023 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zu den Schwarzgelben gewechselt.

  • Felix Nmecha: Statistiken in der Saison 2025/26

    • Spiele: 38
    • Tore: 5
    • Vorlagen: 3

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.